Berufsorientierungskoordination

Die Berufsorientierungskoordination ist eine Managementaufgabe, die dazu dient, in den siebenten und achten Schulstufen der Neuen Mittelschulen (NMS), Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS) sowie in den fünften bis achten Schulstufen der Sonderschulen alle Maßnahmen im Bereich Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf (ibobb) am Schulstandort zu koordinieren und deren Umsetzung zu unterstützen. Die Letztverantwortung für die Berufsorientierungskoordination liegt bei der Schulleitung, die damit verbundene Aufgaben an eine dafür spezifisch qualifizierte Lehrkraft, einen Berufsorientierungskoordinator/eine Berufsorientierungskoordinatorin delegieren kann.

BerufsorientierungskoordinatorInnen sind LehrerInnen, die zusätzlich zu ihrer Unterrichtstätigkeit und auf Basis der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen diese Managementfunktion ausüben. Die für diese Tätigkeit erforderlichen Kompetenzen erwerben sie durch Absolvierung der an den Pädagogischen Hochschulen dazu eingerichteten Lehrgänge (Grundsatzerlass für Berufsorientierungskoordination, Rundschreiben  Nr. 30/2017).

Ziel des Hochschullehrganges „Berufsorientierung-Koordination“ ist es, die Teilnehmer/innen mit den Kompetenzen auszustatten, die sie brauchen, um gemäß den Vorgaben

  • des Grundsatzerlasses für Berufsorientierungskoordination, Rundschreiben Nr. 30/2017 (1.12.2017) und
  • des Rundschreiben Nr. 17/2012 „Katalog verbindlicher Maßnahmen im Bereich Information, Beratung und Orientierung der 7. und 8. Schulstufen“

die Umsetzung vielfältiger Maßnahmen entlang eines zu entwickelnden standortspezifischen Konzepts zu koordinieren, zu unterstützen und gegenüber allen Schulpartnern sichtbar zu machen.

Der Hochschullehrgang befähigt die Teilnehmer/innen

  • die schulinterne Koordination von Berufs- und Bildungsorientierung in enger Zusammenarbeit mit dem IBOBB Team am Standort (BO Lehrer/in, Schüler/innen- bzw. Bildungsberater/in…)  und unterstützt von der Schulleitung zu übernehmen,
  • die Umsetzung von BO als Prozess zu initiieren, zu begleiten, zu unterstützen und in

Zusammenarbeit mit den Lehrerkolleg/inn/en zu dokumentieren und zu evaluieren,

  • bei der Umsetzung von BO als Prozess eine geschlechterreflektierte Perspektive einzunehmen, anzuwenden und Kolleg/inn/en dahingehend anzuregen,
  • an einem Standortkonzept für die Berufsorientierung federführend mitzuwirken,
  • mit Wirtschaft und außerschulischen Einrichtungen zu kooperieren,
  • Eltern als Expert/innen in den Berufsorientierungsprozess einzubeziehen,
  • berufs- und bildungsrelevante Innovationen an den Standort heranzutragen und umzusetzen.

Die Durchlässigkeit von Bildungsangeboten im Sinne einer gegenseitigen Anrechenbarkeit von Studien und Studienteilen wird sichergestellt. Der Hochschullehrgang führt vorderhand zu keiner formalen Qualifikation und daraus abgeleiteten. Etwaige Berechtigung sind mit dem Dienstgeber zu vereinbaren.

Anmeldung

Anmeldung

Die Anmeldemöglichkeit zu den Veranstaltungen des Fortbildungsjahres 2018/19 ist mit 1. Juni 2018 abgelaufen.

Zielgruppe

Zielgruppe

NMS- und AHS-Lehrer/innen

Abschluss / Studiendauer

Abschluss / Studiendauer

Abschluss
Hochschullehrgangszeugnis

Studiendauer
3 Semester
9 EC

Hochschullehrgangsleitung / Kontakt

Hochschullehrgangsleitung / Kontakt

Sabine Fritz

Prof.in Sabine Fritz, BEd MA

Institut für Educational Governance

Curriculum

Curriculum

Das Curriculum finden Sie in PH-Online.

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Foto: M. Größler / PHSt