Mentorinnen und Mentoren

 

Mentorin oder Mentor zu sein ist eine schöne und besondere Herausforderung mit hoher Verantwortung für die Einführung des Nachwuchses in den Lehrerberuf. Es sind erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die ihr berufliches Wissen mit jüngeren Kolleginnen und Kollegen teilen und sie in ihrer berufsbiografischen Entwicklung begleiten. Sie haben interpersonelle Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, Mentees zuzuhören, sie zu coachen, ihnen Feedback zu geben, aber auch selbst Feedback anzunehmen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, die Lehramtsstudierenden oder Junglehrpersonen zu motivieren, zu ermutigen und bei Bedarf auch Interventionen zu setzen. Dafür herzlichen Dank!

Mentorinnen und Mentoren sind an einer der rund 350 Ausbildungsschulen der PH Steiermark tätig und begleiten Lehramtsstudierende während des Studiums bei der Absolvierung von Praktika und Junglehrerinnen und -lehrer während des Berufseinstiegs in ihrem ersten Dienstjahr.

Allgemeine Informationen

Voraussetzung und Qualifizierung zum Mentor/zur Mentorin der Induktionsphase

Voraussetzung und Qualifizierung zum Mentor/zur Mentorin der Induktionsphase

Um die für die Begleitung der Praktika in den Pädagogisch-Praktischen Studien sowie für die berufsbegleitende Einführung in das Lehramt notwendigen Kompetenzen erwerben zu können, bedarf es vor dem Hintergrund der Dienstrechtsnovelle 2013 und der neuen Ausbildung für Pädagoginnen und Pädagogen einer spezifischen Weiterbildung. Diese qualifiziert Lehrerinnen und Lehrer für die beruflichen Aufgaben, Anforderungen und Beratungstätigkeit als Mentor/in.

Die Voraussetzung für die Bestellung zum Mentor/zur Mentorin ist eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung und die Absolvierung des Hochschullehrganges „Mentoring - Berufseinstieg professionell begleiten“. Bis zum Schuljahr 2029/2030 dürfen auch Lehrpersonen als Mentorinnen und Mentoren eingesetzt werden, die zu Betreuungslehrkräften im Unterrichtspraktikum, im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien bestellt sind und/oder einen einschlägigen Hochschullehrgang im Umfang von mindestens 30 EC absolviert haben.

Um die erforderliche Qualifikation bis 2029/30 berufsbegleitend erlangen zu können, können sich Interessierte am Institut für Praxislehre und Praxisforschung der PH Steiermark seit dem Studienjahr 2016/2017 Schritt für Schritt durch den Besuch von mehreren kurzen Hochschullehrgängen, die auf dem Hochschullehrgang "Mentoring - Berufseinstieg professionell begleiten" basieren, qualifizieren. Ziel ist, die gesetzlich ab 2029/30 vorgeschriebenen ECTS-Credits für Mentorinnen und Mentoren der Induktionsphase berufsbegleitend zu erlangen.

Die Hochschullehrgänge sind anschlussfähig an bereits absolvierte Qualifizierungsformate im Bereich des Mentorings und haben einen Selbststudienanteil mit Blended-Learning-Phasen von über 50%. Sie finden schulartenübergreifend für Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe, Sekundarstufe Allgemeinbildung und Berufsbildung statt und werden in Peergruppen begleitet.

Bis 2029/30 können Sie folgende Hochschullehrgänge absolvieren:

Hochschullehrgang

EC 

Dauer

Interaktion und Kommunikation im Kontext von Mentoring122 Sem.
Fachdidaktik im Kontext von Mentoring62 Sem.
Mentoring und Coaching82 Sem.
Mentoring im Kontext der Lehrer/innenausbildung & Berufseinführung72 Sem.

Aufgaben im Mentorat

Aufgaben im Mentorat

Mentoring von Lehramtsstudierenden

Während des Lehramtsstudiums absolvieren die Studierenden im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien ab dem 2. Semester Praktika an Schulen und Begleitlehrveranstaltungen an der Hochschule oder Universität. Die Lehrenden der Hochschule gestalten in ihren Begleitlehrveranstaltungen Lernsettings, die Theorie-Praxis-Überschreitungen erwirken und personalisiertes Lernen anregen. Die Mentorinnen und Mentoren an den Schulen unterstützen die Lehramtsstudierenden bei der Planung und Durchführung von Unterricht. Ziel ist der Erwerb von Handlungskompetenz in pädagogischer und fachdidaktischer Hinsicht.   

Damit verbunden sind folgende Aufgaben:

  • Praxisprozessbegleitung
  • Kontakt zwischen den Institutionen Ausbildungsschule und Hochschule
  • Unterstützung, Begleitung und Feedback in Bezug auf die schriftliche Unterrichtsvorbereitung
  • theoriegestützte Reflexion, Anleitung zur Selbstreflexion bzw. zur Ableitung von Handlungsstrategien für künftiges Planen, Gestalten und Reflektieren von Unterricht
  • Beratung bei der Entwicklung von Handlungsstrategien für künftiges Planen, Gestalten und Reflektieren von Unterricht
  • Beratung bei der Klärung individueller Entwicklungsaufgaben
  • Beratung bei der individuellen Arbeit an Entwicklungsaufgaben
  • fachdidaktisches Coplanning und Coteaching
  • individualisiertes didaktisch-methodisches Mentoring
  • forschungsgeleitetes Mentoring
  • kompetenzorientierte Reflexion und kompetenzorientiertes Feedback
  • kompetenzorientierte Beurteilung
  • Weiterentwicklung der Pädagogisch-Praktischen Studien
  • Beteiligung und Mitarbeit an Forschungsprojekten zum Bereich Pädagogisch-Praktische Studien

Mentoring von Berufseinsteigerinnen und -einsteigern

Als Mentorin und Mentor der Induktionsphase begleiten Sie Junglehrpersonen während des ersten Dienstjahres. Einer Mentorin oder einem Mentor dürfen gleichzeitig bis zu drei Vertragslehrpersonen zugewiesen werden.

Damit verbunden sind folgende Aufgaben:

  • Beratung bei der Planung und Gestaltung des Unterrichts
  • Analyse und Reflexion der Tätigkeit in Unterricht und Erziehung
  • Unterstützung und Anleitung in der beruflichen Entwicklung
  • Beobachtung im erforderlichen Ausmaß
  • Erstellung eines Entwicklungsprofils des Mentees
  • Erstellung eines Gutachtens hinsichtlich Verwendungserfolg

Fortbildung für Mentorinnen und Mentoren

Fortbildung für Mentorinnen und Mentoren

Ringvorlesung Theorie trifft Praxis

651.8RV01Emotionen und Emotionsregulation in der SchuleGerda HagenauerAula, Hasnerplatz 12 (A0128)28.01.2020 17:00 - 18:45
651.8RV02Durch Forschung für die Praxis lernenSilke LuttenbergerAula, Hasnerplatz 12 (A0128)18.05.2020 17:00 - 18:45

Primarstufe

„Praxis-Plus“ für Mentorinnen, Fachdidaktiker/innen und Lehramtsstudierende im Praktikum

651.8PP21Pädagogisch-Praktische Studien für EinsteigerInnenKatharina Heissenberger, Nadine PoschA0230, Hasnerplatz 1226.09.2019 16:15 - 17:45
651.8PP22Schriftliche UnterrichtsvorbereitungKatharina Heissenberger, Arnd StöcklT0212, Theodor Körnerstr. 3816.10.2019 15:00 - 18:00
651.8PP23Praxisforschung für die PraxisKatharina HeissenbergerA0117, Hasnerplatz 1209.10.2019 12:00 - 14:15
651.8PP24Lesson Studies im Kontext School AdoptionClaudia LuttenbergerA0217, Hasnerplatz 1217.09.2019 14:00 - 15:30
651.8PP25Die Vernetzung von Geometrie und Arithmetik als Chance für einen kindgerechten MathematikunterrichtKarl-Heinz Graß, Brigitte RieglerT0313, Theodor Körnerstr. 3812.11.2019 13:30 - 15:00
651.8PP26Lese- und Schreibpläne für einen individualisierten Deutschunterricht anhand von Kinderliteratur. Coplanning von DidakterInnen, MentorInnen und StudierendenMichaela ReitbauerA0222, Hasnerplatz 1213.11.2019 13:30 - 15:00
651.8PP28BE-Werken- Kreativität verbindet. Coplanning von DidakterInnen, MentorInnen und StudierendenKarin Gollowitsch, Elisabeth RabensteinerA0312, Hasnerplatz 1219.11.2019 13:30 - 15:00
651.8PP27Sport und BewegungFlorian FreytagHasnerplatz 1226.02.2020 13:00 - 13:45
651.8P210Lese- und Schreibpläne für einen individualisierten Deutschunterricht anhand von Kinderliteratur. Coplanning von DidakterInnen, MentorInnen und StudierendenMichaela ReitbauerHasnerplatz 1231.03.2020 13:30 - 15:00
651.8PP29Die Vernetzung von Geometrie und Arithmetik als Chance für einen kindgerechten MathematikunterrichtKarl-Heinz Graß, Brigitte RieglerHasnerplatz 1222.04.2020 13:30 - 15:00

Sekundarstufe Allgemeinbildung

FAMENet für Mentorinnen und Fachdidaktiker/innen

621.8PE32Geografie und WirtschaftskundeMaria-Elisabeth Pietsch, Daniela RechbergerAula, Hasnerplatz 12 (A0128)14.11.2019 14:00 - 17:00
621.8PE33Geschichte, Sozialkunde und Politische BildungMichael Hammer, Georg MarschnigAula, Hasnerplatz 12 (A0128)13.01.2020 14:00 - 17:00
621.8PE3419/20: EnglischHeidrun Lang-Heran, Elisabeth PölzleitnerAula, Hasnerplatz 12 (A0128)24.02.2020 14:00 - 17:00
621.8PE35MathematikWaltraud Knechtl, Klaudia SingerAula, Hasnerplatz 12 (A0128)04.03.2020 14:00 - 17:00
621.8PE36Biologie und UmweltkundeMargit DelefantAula, Hasnerplatz 12 (A0128)24.03.2020 14:00 - 17:00

Informationen im Detail

Informationen und Empfehlungen für den Kontakt mit PPS-Studierenden

Informationen und Empfehlungen für den Kontakt mit PPS-Studierenden

Erste Kontaktaufnahme

Nach der Praktikumsfixplatzzuteilung an einer AHS/BMHS sind die Studierenden dazu aufgerufen, spätestens in der ersten Schulwoche des laufenden Semesters mit der Praktikumskoordinatorin/dem Praktikumskoordinator der Schule Kontakt aufzunehmen, um das weitere Prozedere zu klären. Die Kontaktdaten der zuständigen Praktikumskoordinatorin/des zuständigen Praktikumskoordinators sind in PH-Online bei der Praktikumsanmeldung ersichtlich.

An den NMS gibt es für jede Studierende/jeden Studierenden eine Praxisprozessbegleiterin/einen Praxisprozessbegleiter, die/der als Kontaktperson fungiert und das Bindeglied zwischen Schule und dem Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien der Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Graz und der Fachdidaktik darstellt.

Nach ersten Instruktionen wenden sich die Studierenden an Sie. Sollten Fragen auftauchen, wenden Sie sich bitte an den an die Praktikumkoordinatorin/den Praktikumskoordinator (AHS, BMHS) bzw. die Praxisprozessbegleiterin/den Praxisprozessbegleite (NMS). Beachten Sie bitte, dass ein Praktikum im laufenden Schulsemester absolviert werden muss und die Studierenden bei den PPS nicht ohne Anwesenheit der Mentorin/des Mentors in den Klassen unterrichten dürfen.

Knigge für angehende Lehrerinnen und Lehrer

Regen Sie Ihre Studierenden zu einer bewussten Auseinandersetzung mit Themen wie Vorbildfunktion, Grüßen und Vorstellen, Rauchen, Kaugummikauen, Mobiltelefon, Tratschen, Sprache, Kleidung etc. an.

Kontaktstunden

Die Kontaktstunden werden in ihrer Bedeutung für die Qualität der Praktika für so wichtig erachtet, dass diese von den Studierenden bei Absagen aufgrund von Krankheit oder anderer dringender Verhinderung zu einem späteren Zeitpunkt obligatorisch nachgeholt werden müssen. Bitte beachten Sie bei der Betreuung von Studierenden die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Anforderungen.

Praktikumsprotokoll

Wir empfehlen Ihnen die Führung eines Praktikumsprotokolls (stichwortartige Aufzeichnung der Besprechungen, Hospitationen und Unterrichtsauftritte der Studierenden).

Folgende Inhalte werden für Besprechungen empfohlen:

  • Klärung der Spielregeln der Zusammenarbeit (z.B. organisatorischer Ablauf, formale Erfordernisse, Abgabe der schriftlichen Stundenvorbereitungen etc.)
  • Vorbildfunktion und Rollenerwartung
  • Erwartungen der Mentorin/ des Mentors bezüglich Hospitationen und Unterrichtsauftritten
  • Rückmeldungen und konstruktive Kritik
  • Für Studierende stellt es oft eine Hemmschwelle dar, Mentorinnen und Mentoren um eine Nachbesprechung zu bitten. Aus diesem Grund sollte regelmäßig (auch nach Hospitationen) zu Rückmeldung und Auseinandersetzung eingeladen werden.
  • Reflexion und Bilanz über Lernerträge aus dem Praktikum
  • Erörterung von Möglichkeiten zur Weiterentwicklung angestrebter Kompetenzen
  • Aufzeigen der an der Schule gegebenen Möglichkeiten für Aktivitäten im Rahmen des PraxisPortFolios
  • Bestätigung der absolvierten Tätigkeitsfelder des PraxisPortFolios

Zielvereinbarungsgespräch

Das Zielvereinbarungsgespräch zu Beginn der Praktika hat zum einen die Funktion, die Studierenden über die Schule und die für Unterrichtsauftritte und Beobachtungen ausgewählten Klassen und Stoffgebiete zu informieren sowie mit ihnen den organisatorischen Ablauf und die Formalitäten zu klären. Zum anderen dient es vor allem aber dazu, zwischen Ihnen als Mentorin bzw. Mentor und den Studierenden eine Arbeitsbasis herzustellen. In diesem Sinne ist es wichtig, schon beim Erstkontakt Überlegungen zu Erwartungen, Befürchtungen und Zielsetzungen in Bezug auf das Praktikum anzuregen und dann im Zuge des Zielvereinbarungsgesprächs die wechselseitigen Erwartungen und Befürchtungen auszutauschen und abzuklären und für beide Seiten erstrebenswerte und zugleich realistische Ziele zu formulieren. Bei diesem Gespräch sollten auch die Spielregeln der Zusammenarbeit geklärt und die Anforderungen transparent gemacht.

Folgende Fragen könnten im Zuge dieser Besprechung erörtert und beantwortet werden:

  • Wie sollen Hospitationen, Besprechungen und Unterrichtsauftritte konkret gestaltet, vor- und nachbereitet und aufeinander abgestimmt werden?
  • Wie sollen die Besprechungen für Planung, Auswertung und Feedback aussehen?
  • Wie kann – unter Gewährleistung durchgängiger Selbstbestimmung – bei den Unterrichtsauftritten das Verhältnis von Vorgabe (teilweiser Fremdführung) und selbstgesteuerter Ausführung gestaltet werden – sowohl hinsichtlich der inhaltlichen Entscheidungen als auch bezüglich der Auswahl von Unterrichtsmethoden etc.?
  • Wie soll die Beziehung zwischen Mentorin/Mentor und Studierenden sowie zwischen Studierenden und Schülerinnen und Schülern gestaltet werden, welche gegenseitigen Rollenerwartungen gibt es?
  • Was sind wichtige Eckpfeiler bei der Ausgestaltung der Praktika?
  • Was soll auf jeden Fall erreicht werden, was soll auf jeden Fall vermieden werden?

Abschlussgespräch

In diesem Gespräch sollen die Lernerträge des jeweiligen Praktikums abschließend bilanziert und Perspektiven für die Weiterentwicklung der angestrebten Kompetenzen erörtert werden. Grundlage für die Durchführung dieses Gesprächs, bei dem auch Platz für das Abschließen der gemeinsamen Arbeitsbeziehung sein sollte, ist der „Reflexionsbericht“ (siehe „Schriftliche Produkte“), welcher aus diesem Grund der Mentorin/dem Mentor rechtzeitig vor dem Gespräch übergeben wird.

Regelungen für die schriftlichen PPS-Produkte

Regelungen für die schriftlichen PPS-Produkte

Schriftliche Stundenvorbereitungen

Die Unterrichtsstunden sind schriftlich mit einem Textverarbeitungsprogramm am Computer vorzubereiten und der Mentorin/dem Mentor zeitgerecht zu übermitteln. Ihr Mentee muss Ihnen die schriftliche Vorbereitung vor jeder zu haltender Unterrichtsstunde aushändigen. Bei Fehlen der Unterrichtsplanung ist es den Studierenden nicht erlaubt, die Praxisstunde durchzuführen. Praxisstunden, die auf diese Weise entfallen, sind nachzuholen.

Reflexionsbericht

Für jedes Praktikum ist – neben den schriftlichen Stundenvorbereitungen – das Schreiben eines Reflexionsberichts verpflichtend. Er soll auf die unten angeführten Fragestellungen konkret Bezug nehmen und einen Umfang von ca. 5–10 Seiten aufweisen. Der Reflexionsbericht soll den Lernertrag der Studierenden festigen und vertiefen. Er zielt darauf ab, dass sich die Studierenden mit ihren Erfahrungen während des Praktikums auseinandersetzen und ihre Lern- und Entwicklungsschritte für den Lehrberuf reflektieren und bilanzieren.

Entsprechend der Zielsetzung geht es vor allem um folgende Fragestellungen:

  • Welche Informationen über die Schule, die Klasse(n) und die jeweiligen Schülerinnen und Schüler sind relevant?
  • Was weiß ich durch das Praktikum, was ich vorher nicht gewusst habe?
  • Welche meiner Sichtweisen über die Rolle einer Lehrperson wurde(n) bestätigt, welche habe ich neu dazu gewonnen?
  • Welche Stärken/Schwächen (fachlich, persönlich etc.) habe ich beim Unterrichten entdeckt? Was habe ich bezüglich meiner Stärken dazugelernt?
  • Was sind meine nächsten Schritte bezüglich meiner weiteren beruflichen Entwicklung zur reflektierenden Praktikerin bzw. zum reflektierenden Praktiker? Praxisleitfaden 21
  • Gehen Sie im Reflexionsbericht auch auf die Fragen ein, die Ihnen eventuell von Ihrer Mentorin/Ihrem Mentor und Ihrer LV-Leiterin bzw. Ihrem LV-Leiter der fachdidaktischen Begleitung bezüglich Ihrer professionellen Entwicklung gestellt werden.

Bitte beachten Sie folgende formale Kriterien:

Deckblatt

  • Überschrift: Reflexionsbericht zu (PPS 1, PPS 2, PPS 3, PPS 4, PPS 5) … im Unterrichtsfach (in der Spezialisierung) …
  • Name der Studierenden bzw. des Studierenden
  • Matrikelnummer
  • Name der Schule
  • Angabe des Semesters

Formale Richtlinien für den Fließtext des Reflexionsberichtes

  • Schriftart: Arial
  • Schriftgröße: 11 pt
  • Zeilenabstand: 1,5 zeilig
  • Blocksatz

PraxisPortFolio

Das PraxisPortFolio soll die berufsbezogene Entwicklung und Selbststeuerung der Lehramts-studierenden stärken und so einen Beitrag zur Qualitätssteigerung in der Ausbildung der Lehrpersonen leisten. Es soll bei der Absolvierung der Fachpraktika (deren Schwerpunkt im fachlichen und didaktischen Bereich liegt) als Unterstützung dienen, um auch weniger sichtbare Teile der Tätigkeit von Lehrpersonen qualitativ abzudecken und den Studierenden ein realistisches Berufsbild zeigen.

Ziel für die Studierenden:

  • Bewusstseinsschärfung für den Schul- und Unterrichtsalltag in seiner Komplexität
  • Aufbau eines realistischen Berufsbildes
  • Erlangung eines Überblicks über die vielfältigen Tätigkeiten des Lehrberufes

Ziel für die Mentorinnen und Mentoren:

  • einen Überblick über die vom Studierenden bereits gesammelten Erfahrungen aus vergangenen Praktika zu erlangen
  • eine Übersicht über die noch offenen Tätigkeitsbereiche zu bekommen und diese nach Möglichkeit in die Praktikumsbegleitung zu inkludieren

Ziel für Direktorinnen und Direktoren:

  • bei einer Bewerbung auf einen Blick über die absolvierten Tätigkeitsbereiche informiert zu sein

Beurteilung in den PPS und in der Induktion

Beurteilung in den PPS und in der Induktion

Pädagogisch-Praktische Studien

Die Bestimmungen der Prüfungsordnung sind im geltenden Curriculum geregelt. Sie erfolgt nach der Beurteilungsart „mit/ohne Erfolg teilgenommen“ und gemäß den Angaben im Lehrveranstaltungsprofil.

Wird die Beurteilung voraussichtlich auf „ohne Erfolg teilgenommen“ lauten, so ist dem zuständigen studienrechtlichen Organ zum frühestmöglichen Zeitpunkt darüber Mitteilung zu machen. Die/der Studierende ist über die voraussichtlich negative Beurteilung und ihre Grundlagen sowie allfällige Anforderungen zur Erreichung einer positiven Beurteilung umgehend nachweislich zu informieren. Der Studierenden/dem Studierenden ist die Möglichkeit zur Stellungnahme einzuräumen. Im Rahmen der Wiederholung der Pädagogisch-Praktischen Studien nach negativer Beurteilung hat die Beurteilung kommissionell zu erfolgen. Bei negativer Beurteilung eines Praktikums der Pädagogisch-Praktischen Studien steht gemäß § 43a (3) HG nur eine Wiederholung zu. Ein Verweis von der Praxisschule (z. B. auf Grund einer schwerwiegenden Pflichtverletzung) ist einer negativen Beurteilung gleichzuhalten (§59 (7) HG)

Neben den vorgeschriebenen Hospitationen, Besprechungen und gehaltenen Unterrichtsstunden bilden folgende Punkte Grundlage für eine positive Beurteilung:

  • pünktliches Erscheinen, kein unentschuldigtes Fernbleiben
  • zeitgerechte Abgabe der geplanten Unterrichtsvorbereitung (im Ermessen der Mentorin/des Mentors) vor eigenständigem Unterrichtsbeginn
  • zeitgerechte Abgabe (im Ermessen der Mentorin/des Mentors) des Reflexionsberichts (siehe Leitfaden) vor dem Abschlussgespräch

Induktion

Gem. Dienstrechtsnovelle 2013 muss der/die Schulleiter/in aufgrund des Gutachtens der Mentorin/des Mentors sowie aufgrund eigener Wahrnehmungen über den Verwendungserfolg der Vertragslehrperson in der Induktionsphase der Personalstelle bis spätestens zwei Monate vor Ablauf der Induktionsphase schriftlich zu berichten. Der Vertragslehrperson in der Induktionsphase ist Gelegenheit zu geben, zu diesem Bericht Stellung zu nehmen.

Die Personalstelle muss der Junglehrperson mitteilen, ob sie den in der Induktionsphase zu erwartenden Verwendungserfolg (1) durch besondere Leistungen erheblich überschritten, (2) aufgewiesen oder (3) nicht aufgewiesen hat.

Kontakt

Kontakt

Prof.in Silvia Kopp-Sixt, BEd MA

Institut für Elementar- und Primarpädagogik

Foto: M. Größler / PHSt

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