Newsletter der Forschung

20.03.2017

Newsletter Nr. 32/März 2017

Aktuelles und Ankündigungen, Publikationen und Kongressaktivitäten


Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Das Institut für Bildungswissenschaften und Bildungsforschung präsentiert Ihnen den aktuellen Newsletter der Forschung Nr. 32/März 2017 – Aktuelles und Ankündigungen, Publikationen und Kongressaktivitäten.

Mit lieben Grüßen,
das Team des Instituts für Bildungswissenschaften und Bildungsforschung


AKTUELLES UND ANKÜNDIGUNGEN

Forschungsprojekte

HS-Prof.in Mag.a Dr.in Angela Gastager (iBWF, Raum T0201) bietet auf Anfrage eine individuelle Begleitung im Rahmen der Durchführung von Forschungsprojekten an der PHSt an. Es werden gezielt die individuellen Anliegen und Fragen rund um die Themen und Problemstellungen bei der Durchführung der Datenerhebungen im Feld oder bei der Konzeption des Forschungsdesigns im Rahmen der Erstellung eines Forschungsantrages thematisiert. Sehr gerne besteht die Möglichkeit der Terminvereinbarung mit kurzer Erklärung zum individuellen Anliegen mit HS-Prof.in Mag.a Dr.in Angela Gastager (angela.gastager@phst.at).

Persönliche Visitenkarte, Erfassung von Publikationen

Alle Kolleginnen und Kollegen werden eingeladen, ihre Publikationen laufend in der persönlichen Visitenkarte zu erfassen und unserem Team zur Erfassung auf der Forschungsprojektseite zu melden. Bitte um entsprechende Informationen via E-Mail an Astrid Fortmüller, MA BEd (astrid.fortmueller@phst.at).

Publikationsberatung

Wenn Sie gerne Ihr Publikationsvorhaben besprechen möchten, wenden Sie sich bitte via E-Mail mit Kurzerklärung zu Ihren Fragen an HS-Prof.in Mag.a Dr.in Daniela Moser (iBWF, Raum T0306, daniela.moser@phst.at) oder Prof.in Mag.a Dr.in Karin da Rocha (karin.darocha@phst.at) (iBWF, Raum T0201).


PUBLIKATIONEN

Herr HS-Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr. Klaus-Börge Boeckmann hat folgende Beiträge veröffentlicht:

Artikel zur Aktionsforschung

Dieser Handbuchartikel untersucht die Begrifflichkeit, Entstehung und Geschichte des Aktionsforschungsbegriffs und thematisiert auch die Problematik der Wissenschaftlichkeit von Aktionsforschung sowie den Aktionsforschungsprozess. Abschließend werden Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.

Boeckmann, K-B. (2016). 130. Aktionsforschung. In K.-R. Bausch, E. Burwitz-Melzer, H.-J. Krumm, G. Mehlhorn & C. Riemer (Hrsg.), Handbuch Fremdsprachenunterricht, 6., vollständig neu bearbeitete, Bd. 8043, S. 592-595.

Beitrag im Sammelband des "European Network on Teacher Education Policies"

Dieser Artikel in einem Sammelband des „European Network on Teacher Education Policies“ präsentiert und kommentiert vom Europarat und der Europäischen Union entwickelten Dokumente und Instrumente im Bereich der Lehrendenbildung für ein mehrsprachiges Umfeld.

Boeckmann, K.-B. (2016). European Perspectives on Teacher Education in Multilingual Contexts. Intiatives of the Council of Europe and the European Union. In E. Messner, D. Worek & M. Pecek (Hrsg.) Teacher Education for Multilingual and Multicultural Settings (S. 100-110).

Lehrkräfte professionalisieren

Das Verhältnis von Theorie und Praxis in der Lehrer/innenbildung gibt immer wieder Anlass zu Diskussionen. Oft entsteht der Eindruck, Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens würden als zwei diametral entgegengesetzte Bereiche aufgefasst. Dieser Beitrag untersucht das Theorie-Praxis-Verhältnis vom Gesichtspunkt der Praxis- bzw. Aktionsforschung im Unterricht, die mit ihrem Forschungsziel der Entwicklung einer „praktischen Theorie“ einen Terminus entwickelt hat, die die beiden Pole miteinander versöhnt und auch gleich etwas darüber aussagt, wie die beiden zusammenhängen (sollten).

Boeckmann, K-B. (2016). Lehrkräfte professionalisieren: von der Theorie-Praxis-Schere zur praktischen Theorie. In V. Ahamer, H. Schweiger, C. Tonsern, T. Welke & N. Zuzok (Hrsg.), In die Welt hinaus. Festschrift für Renate Faistauer zum 65. Geburtstag, S. 119-130. 

Lesen(d) lernen mit Untertiteln

Eine Möglichkeit, Sprachenlernende bei der Verarbeitung von Videomaterialien in der Zielsprache zu unterstützen ist das Anbieten von Untertiteln. Auch Untertitel sind Lese"stoff"! Dieser Beitrag untersucht die Frage, ob es positive Evidenz für den Einsatz von Untertiteln gibt und welche Möglichkeiten insgesamt bestehen, Untertitel als Unterstützung für Sprachenlernende einzusetzen. Dabei wird auf Forschungsergebnisse des Projekts UNTIS ("Untertitel als Sprachenlernwerkzeug") an der Universität Wien zurückgegriffen, in dem der Stand der Forschung erhoben und eine kleine Interviewstudie zur Nutzung von Untertiteln beim Sprachenlernen durchgeführt wurde.

Boeckmann, K-B. (2016). Lesen(d) lernen mit Untertiteln. ÖDaF-Mitteilungen, 32 (2), S. 6-16.

MARILLE – ein Projekt zur Mehrsprachigkeit im Mehrheitssprachenunterricht

Dieser Beitrag berichtet von den Ergebnissen des Projekts MARILLE (Mehrheitssprachenunterricht als Basis plurilingualer Erziehung), das von 2008–2011 am Europäischen Fremdsprachenzentrum des Europarats in Graz durchgeführt wurde. Das Projekt beschäftigt sich mit den Strategien und Methoden, die verschiedene Länder gefunden haben, um Plurilingualismus in das Schulfach, das konventioneller Weise dem Mehrheitssprachenunterricht vorbehalten ist, in Sekundarschulen zu integrieren.

Boeckmann, K-B. (2016). In H. Drumbl, G. de Carvalho & J. Klinner (Hrsg.), IDT 2013 Band 8 – Sektion G1, G2, G3, G4, G5. Sprachenpolitik und Sprachenvielfalt, S. 187-200.

Beitrag zum Thema Gegen den monolingualen Habitus im Mehrsprachenunterricht

Der Bereich des schulischen Sprachenunterrichts wird erforscht, der oft aus der Diskussion um Mehrsprachigkeit ausgeblendet wird: Der Europarat verwendet dafür u.a. die Bezeichnungen "language(s) of schooling" (LPD 2009; LPU 2014) und gemeint sind die Sprachen, die in der Schule dazu dienen, Inhalte zu vermitteln. Wohl stärker als in allen anderen Sprachenfächern an der Schule dominiert in diesem Unterrichtsfach der "monolinguale Habitus" (Gogolin 1994), gerade auch in der Ausbildung der Lehrkräfte. Das bedeutet, sie sind auf den Alltag in multilingualen Klassen oder gar auf die Förderung von Plurilingualität schlecht vorbereitet.

Boeckmann, K-B. (2016). In V. Jovanovic & M. Langer (Hrsg.), Facetten der Mehrsprachigkeit – Reflects du plurilinguisme. Die Wahl der Sprachen: Luxemburg in Europa – Les choix des langues: le Luxembourg à l´heure européenne, S. 53-63. 

Zwei- und mehrsprachiger Unterricht: Modelle, Strategien und Instrumente

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über eine Reihe von Unterrichtsformen und Werkzeugen mit mehrsprachigem Anspruch. Als Modelle werden Unterrichtsformen bezeichnet, die die äußere Organisation betreffen. Strategien werden die Umsetzungsmöglichkeiten von Mehrsprachigkeit im Unterricht genannt. Auch Instrumente des mehrsprachigen Unterrichts werden analysiert.

Boeckmann, K-B. (2016). Zwei- und mehrsprachiger Unterricht. Modelle, Strategien und Instrumente. Erziehung und Unterricht. Österreichische Pädagogische Zeitschrift, 166 (9-10), S. 909-916.

Frau HS-Prof.in Mag.a Dr.in Angela Gastager hat folgende Beiträge veröffentlicht:

gien und Ins Professionelles Co-Teaching als Entwicklungsaufgabe in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden

ei- und mehrspra Fördernde und hemmende Qualitätskriterien einer gemeinsamen Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen und Classroom Management werden analysiert.

Gastager, A., Krammer, M., & Gasteiger-Klicpera, B. (2017). Professionelles Co-Teaching als Entwicklungsaufgabe in der Ausbildung vno Lehramtsstudierenden. In: R. Beer, I. Benischek, A. Forstner-Ebhart, & H. Schwetz, Lernen erfolgreich gestalten. Wien: BVL – Bildungsverlag Lemberger.

"Schweigendes" Wissen in Lernen und Erziehung, Bildung und Sozialisation

'Schweigendes' Wissen spielt eine wichtige Rolle für die soziale Praxis. Für die Erziehungswissenschaft bedeutet dies u.a., Konzepte wie Materialität, Raum, Körper und Visualität in den Blick zu nehmen.

Patry, J.-L., & Gastager, A. (2017). Subjektive Theorien. In: Handbuch Schweigendes Wissen. Erziehung, Bildung, Sozialisation und Lernen. Weinheim: Beltz, S. 92–106.


KONGRESSAKTIVITÄTEN

CARN D.A.CH Symposium

Aktuelle Foschungsergebnisse wurden im Rahmen des Symposiums von Frau Prof.in Mag.a Dr.in Andrea Holzinger und Frau Prof.in Silvia Kopp-Sixt, MA BEd im Workshop "Lesson study – Fachbezogene Unterrichtsentwicklung" präsentiert und zur Diskussion gestellt. Das Forschungsprojekt "PPS-PR" des Forschungsteams HS-Prof.in Mag.a Dr.in Katharina Heissenberger, Prof.in Gerda Kernbichler, MA BEd, Prof.in Mag.a Sabine Reissner, HS-Prof.in Dipl.-Päd.in Mag.a Dr.in Marlies Matischek-Jauk und Dipl.-Päd.in Clara Obrecht, Bakk.a zielt auf die Evaluation des Praxiskonzepts "PPS-PR" ab. Im Rahmen des Symposiums "Personalisierte Professionalisierung durch Praxisforschung" wurden aktuelle Ergebnisse des Forschungsprojekts durch Frau Prof.in Gerda Kernbichler, MA BEd. und Prof.in Mag.a Sabine Reissner präsentiert. >Info<

BASIQ 2017

Der internationale Kongress "BASIQ 2017 – New Trends in Sustainable Business and Consumption" findet von 31. Mai – 03. Juni 2017 an der Pädagogischen Hochschule Steiermark statt. BASIQ ist eine Organisation, deren Mitglieder das Ziel verfolgen Innovationen, Qualität, Zuständigkeit im Unternehmen, die Modernisierung und gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit für Unternehmen und Konsumenten zu fördern. Der Kongress bietet Gelegenheit für neue Wissensbeiträge und den Austausch von Ideen, Erfahrungen, den Anfang von neuen Kooperationen.

Zu der Opening Ceremony der BASIQ 2017 am 31. Mai 2017 um 15:00 in der Aula der PHSt sind alle Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich eingeladen. Bitte um Anmeldung per eMail bis spätestens 20. Mai 2017 an astrid.fortmueller@phst.at. >Info<


Tagungen und Kongresse

Laufend und in gewohnter Weise informiert Sie das Team am Institut für Bildungswissenschaften und Bildungsforschung auf der Homepage über aktuelle Tagesankündigungen und Call for Papers.

Um die vielfältigen Tätigkeiten an der PHSt im Bereich der Forschung sichtbar zu machen, möchten wir alle herzlich dazu einladen, Aktuelles, Ankündigungen, Publikationen, Kongressbeiträge in einem Kurztext bis 09.06.2017 an astrid.fortmueller@phst.at bekannt zu geben.

Das Team am Institut für Bildungswissenschaften und Bildungsforschung wünscht allen ein frohes Osterfest!