09.09.2013

8. Kongress "International Council for Education of People with Visual Impairment"

PHSt mit zwei Forscherinnen als einzige österreichische Teilnehmer in Istanbul vertreten


Beim diesjährigen Europäischen Kongress "International Council for Education of  People with Visual Impairment (ICEVI)" (30.06.05.07.2013) mit dem Arbeitstitel “A Changing Future with the ICF“ waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 35 Ländern vertreten, die miteinander in den Austausch zum Thema ICF = „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ traten. Es gab dazu Präsentationen und Workshops mit dem Blick auf alle Altersgruppen von der Frühförderung über die Schule das Erwerbsleben bis hin zum Seniorenalter.

Gerti Jaritz und Mag.a Birgit Schloffer waren die einzigen Teilnehmerinnen aus Österreich und stellten ihr Forschungsprojekt CVI „Wenn die Wahrnehmung durcheinander gerät" vor.

Fortbildungsangebot im SS 2014 für Lehrer/innen zum Forschungsthema:

"PRoFI Das Puzzle geht sich aus. Aber irgendetwas stimmt da nicht! Cerebrale visuelle Wahrnehmungsstörungen erkennen und fördern" (Information und Anmeldung)

Zusatzinformationen:

Was ist ICF?
ICF basiert auf den internationalen Menschenrechten und ist als neues Paradigma zu sehen. Mit dem Fokus ICF wird die Person mit Behinderung mit all seinen Fähigkeiten und Stärken, aber auch mit den besonderen Bedürfnissen ganzheitlich und wertneutral gesehen.

Was ist CVI?
Eine Cerebrale Sehschädigung (CVI) liegt vor, wenn die Bedingungen für visuelles Verhalten von Modifikationen in Bereichen der posteriorisch visuellen Areale verändert sind (Dr. R. Walthes). Bei CVI liegt die Ursache  der Sehschädigung bei der Verarbeitung der Reize im Gehirn. Das Gehirn kann diesen Reizen keine oder nur ungenügende Bedeutung zumessen. CVI kann mit oder ohne Sehbehinderung auftreten.

Das Forschungsprojekt CVI – Wenn die Wahrnehmung durcheinander gerät – läuft seit 2010 an der Pädagogischen Hochschule Steiermark und hat zum Ziel Strategien und Maßnahmen für die Förderung dieser Kinder zu entwickeln.


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