Projektbegleitung "Denken lernen – Probleme lösen"

EIS – Education Innovation Studio

Algorithmisches Denken gilt als eine Grundlage des Verstehens und Lösens vielschichtiger Problemstellungen aus Schule und Alltag. Mit spielerischen Methoden beschäftigen sich Mädchen und Burschen in ausgewählten steirischen Volksschulen im Projekt "Denken lernen – Probleme lösen" mit Coding und Robotik. Der forschende und entdeckende Ansatz macht neugierig, ist anregend und stellt damit eine neurobiologisch effiziente Grundlage für erfolgreiches Lernen dar.

Die Pädagogische Hochschule Steiermark begleitete und betreut steirische Volksschulen im Projekt "Denken lernen – Probleme lösen" des Bildungsministeriums und fördert damit eine didaktisch begründete Nutzung digitaler Medien in der Primarstufe mit besonderer Berücksichtigung der Aspekte des Problemlösens und des Umgangs mit neuen Aufgabenstellungen.

Begleitdesign

Die Erstellung didaktischer und organisatorischer Konzepte, die Betreuung ausgewählter Klassen/Schulen sowie Fortbildungsmaßnahmen für Lehrpersonen werden über das Education Innovation Studio der Pädagogischen Hochschule Steiermark koordiniert und betreut. 

Das Education Innovation Studio (EIS) der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist das Support- und Informationszentrum für Coding in der Primarstufe, in dem sowohl Lehrerinnen und Lehrer als auch Studierende sich über kindgerechte Programmierumgebungen und Robotik, über kreatives digitales Gestalten und innovative Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien im Unterricht informieren und praktische Übungen dazu durchführen können.

Inhalte

In der Projektarbeit werden digitale Medien hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung beschrieben, in Alltagssituationen des Unterrichts erprobt und deren Nutzung altersgemäß reflektiert. Das österreichische Modell zur Digitalen Kompetenz im Primarstufenbereich fokussiert folgende Aspekte der Digitalisierung:

  • Digitalisierung als Gegenstand der Bildung
    Schülerinnen und Schüler erarbeiten auf elementarem Niveau Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen, um mit digitalen Medien kreativ und verantwortungsvoll zu arbeiten, zu kooperieren und zu kommunizieren.
  • Digitalisierung als Werkzeug im Bildungsprozess
    Schülerinnen und Schüler verwenden Apps zur Simulation, Lernspiele und andere altersgemäße digitale (Lern-)Werkzeuge in Lernprozessen.
  • Digitalisierung als Unterstützung beim Problemlösen und Denken
    Schülerinnen und Schüler nutzen Verfahren der Logik in Denk- und Lösungsprozessen, arbeiten mit Synthesen und weiteren Strukturelementen aus dem Konstruktivismus. 

Kontakt

Kontakt

Dieter Langgner

Prof. Dieter Langgner

Institut für Digitale Kompetenz und Medienpädagogik

Martin Teufel

IL Ing. Prof. Martin Teufel, BEd MA

Institut für Digitale Kompetenz und Medienpädagogik

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Foto: M. Größler / PHSt