Netzwerk Inklusive Bildung

Als Folgeprojekt von der Qualitätsentwicklungsmaßnahme der Pädagogischen Hochschule Steiermark und der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz zur Weiterentwicklung der inklusiven Qualität in Schulen wird ab dem Studienjahr 2017/18 in jeder steirischen Bildungsregion ein Netzwerk zur Inklusiven Bildung aufgebaut.

Dabei wird von einem Inklusionsbegriff ausgegangen, der allen Menschen unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sprachlichen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen die gleichen Möglichkeiten eröffnet, an qualitativ hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre Potenziale zu entwickeln.

Die Koordination eines regionalen Netzwerkes übernehmen jeweils zwei Personen der beiden Pädagogischen Hochschulen, die hohe Expertise im Bereich der Organisationsentwicklung und Inklusiven Bildung haben. Ausgehend von den verbindenden Kernelementen entwickeln sich die Netzwerke entsprechend den standortspezifischen und regionalen Bedürfnissen weiter. Die Entscheidung zur Teilnahme am Netzwerk liegt im Verantwortungsbereich der jeweiligen Institution bzw. Person und beruht auf Freiwilligkeit.

Begleitdesign

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren der regionalen Netzwerke organisieren in jedem Semester zwei Netzwerktreffen. Ein Treffen pro Semester dient dem Austausch und der Diskussion zu Schulentwicklungs- und Qualitätsfragen, der Weiterentwicklung des Netzwerkes und der Themensammlung des zweiten Treffens.

Das zweite Treffen pro Semester hat den Charakter eines Werkstattnachmittags, an dem Schulen und Kindergärten von anderen Schulen und Kindergärten lernen können. Dabei werden konkrete Projekte und Entwicklungsprozesse vorgestellt. Inputs seitens der Pädagogischen Hochschulen stellen eine thematische Orientierung für die Werkstattnachmittage dar.

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren treffen sich einmal pro Semester, um ihre Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig über die Entwicklungen im Netzwerk zu informieren und Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen. Im Zweijahresrhythmus findet ein gesamtsteirisches Netzwerktreffen an einer der beiden Hochschulen statt. Eine Netzwerk-Website www.nib.st bietet eine Übersicht über alle Netzwerkschulen und lädt alle regionalen Netzwerke dazu ein, die Website weiter zu gestalten.

Kontakt

Kontakt

Prof.in Mag.a Brigitte Pelzmann

PH Steiermark, Institut für Educational Governance und Qualitätsentwicklung

Daniela Longhino, BEd

PH Steiermark und Schulen im Aufbruch

Prof.in Dr.in Andrea Holzinger

PH Steiermark, Institut für Professionalisierung in der Elementar- und Primarpädagogik

Foto: M. Größler / PHSt