12.02.2019

Inklusion in MEDIEN für Inklusion

120 TeilnehmerInnen beim 3. Tag der Inklusion


Fotos: W. Zangl

7. Februar 2019 - Inklusion in MEDIEN für Inklusion -  dieses Thema stand am 3. Tag der Inklusion im Mittelpunkt von spannenden und interessanten Beiträgen für ein Publikum in einer voll besetzten Aula.

Wie wichtig die Rolle der Medien in Bezug auf Bewusstseinsbildung ist, zeigte sich u.a. in der Präsentation von Maria Pernegger, die die Ergebnisse der Jahresstudie „Menschen mit Behinderung in österreichischen Massenmedien“ schlüssig und sehr gut aufbereitet darstellte.

Eine „Wiederaufnahme“ des Club 2.019 zu diesem Thema bestätigte, dass gut geleitete Diskussionen durchaus neunzig Minuten dauern können, ohne an Spannung zu verlieren. Dank Unterstützung des Instituts für digitale Medienbildung der Pädagogischen Hochschule konnte der von Wien zugeschaltete Franz Josef Huainigg auch in Bild und Ton an der Diskussion teilnehmen. Der Moderatorin, Renata Schmidtkunz gelang es, trotz der teils kontroversiellen Standpunkte zur Thematik, in wertschätzender Weise die Bedeutung der Medien am Ende von allen Diskussionsteilnehmerinnen und –teilnehmern bestätigt zu bekommen.

Der Nachmittag zeigte die Vielfalt von Mediennutzung auf. Die dadurch erhöhten Partizipationsmöglichkeiten von Menschen mit und ohne Behinderungen wurden deutlich sichtbar.

Um 16.00 Uhr verwandelte sich unsere Aula in einen Kinosaal. Der von Ernst Tradinik produzierte erste inklusivo Spaghetti Western – „5 vor 12“ zeigte unserem Publikum wie der Wilde Westen wirklich war.

Die PHSt ist auch wieder ein Stück barrierefreier geworden. Die vor kurzem fertiggestellte Rollstuhlrampe auf die Bühne der Aula wurde am Tag der Inklusion eingeweiht und vielfach genutzt.

Ein besonderer Dank geht an das Professor/innenteam der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Peter Much, Uschi Komposch und Magdalena Frank, die diesen Tag unter Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen über viele Monate hinweg vorbereitet haben.

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