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EQui-T Abschlussevent

"Schule neu denken: Wie OER und Digitalisierung Inklusion fördern"

mehrere Frauen beugen sich über einen Tisch

Fotos: PPH Augustinum/ Nicole Scherr

21. Mai 2026 – Am 7. Mai 2026 fand das Abschlussevent des Projekts EQui-T im Meerscheinschlössl in Graz statt. Unter dem Motto „Schule neu denken: Wie OER und Digitalisierung Inklusion fördern“ durften wir über 80 inklusionsbegeisterte Personen – darunter Lehrpersonen, Forschende, Lehramtsstudierende und Hochschullehrende – begrüßen! 

Das Event startete mit einer feierlichen Eröffnung und Begrüßung durch das Projektleitungsteam der beteiligten österreichischen Partnerorganisationen: Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Gasteiger-Klicpera (Projektleitung, Universität Graz), Prof.in Katharina Maitz, PhD (PPH Augustinum) und HS-Prof.in Caroline Breyer Bakk. MSc. PhD (PH Steiermark). Im Anschluss stellte Barbara Gasteiger-Klicpera das Projekt vor, blickte dabei auf die gewonnenen Erkenntnisse der letzten drei Jahre zurück und steckte die zentralen Ziele für die zukünftige Weiterentwicklung inklusiver Bildung ab.

Ein erstes inhaltliches Highlight am Vormittag bot die Keynote von Dr.in Nikola Ebenbeck (Ludwig-Maximilians-Universität München). Unter dem Titel „Open Education for All: Open Educational Resources as a Tool for Realizing the UN CRPD“ zeigte sie auf, wie offene Bildungsmaterialien (OER) als Werkzeug zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bildungskontext dienen können. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden bei einem „Coffee-Walk“ die Gelegenheit, an fünf verschiedenen Stationen die zentralsten Projektergebnisse wie den EQui-T-Kriterienkatalog oder das Teacher Handbook näher kennenzulernen. 

Der Nachmittag widmete sich der praktischen Umsetzung und startete mit einer Keynote von Dr.in Lea Schulz (Diklusions-Expertin und Sonderschullehrerin) zu „Digitale Medien im Bereich Inklusion“, in der sie praxisnah demonstrierte, wie digitale Werkzeuge Barrieren im Unterricht abbauen können. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr Wissen in drei verschiedenen Workshops zu vertiefen:

  • OER und 3D-Druck: Heike Marie Krause zeigte, wie haptische, dreidimensionale Lernmaterialien mithilfe von 3D-Druckern selbst gestaltet werden können.  
  • Inklusive Lernvideos: Dr.in Nikola Ebenbeck erarbeitete mit den Teilnehmenden, wie barrierefreie und inklusive Lernvideos effektiv geplant, entwickelt und genutzt werden können. 
  • OER für den eigenen Unterricht erstellen: Caroline Breyer, PhD und Jessica Berger, MSc gaben Hilfestellungen und Werkzeuge an die Hand, um offene Lehr- und Lernmaterialien direkt für die eigene Schulpraxis zu erstellen.

Nach einer Präsentation der Workshop-Highlights und dem anschließenden OER Marketplace, bei den vielfältigen Unterrichtsmaterialien von Studierenden, die das EQui-T Training absolviert haben, ausgestellt wurden, fand der Tag seinen Abschluss.

Das rege Interesse und der intensive Austausch beim Abschlussevent machen deutlich: Inklusive Bildung braucht Offenheit, Zusammenarbeit und praxisnahe Lösungen - offene Bildungsressourcen können einen essenziellen Beitrag leisten, um chancengerechte Bildung zu fördern.

Die Nachlese zum Event sowie alle Materialien zum Download finden Sie auf unserer Webseite: https://equi-t-academy.eu/de/veranstaltungen-1/  

Kontakt:  
Projektleitung PHSt.: HS-Prof.in Caroline Breyer, PhD 
E-Mail: caroline.breyer@phst.at    
 
Projektmitarbeiterinnen: Stella Marie Schatz-Steinkellner, BA. BSc. MSc und Christina Hasenhüttl, BA MSc. 
E-Mail: stella.schatz@er.phst.atchristina.hasenhuettl@er.phst.at 

Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung 
E-Mail: sekundar@phst.at