PPS Masterstudium Lehramt Sek AB

Die Pädagogisch-Praktischen Studien im Masterstudium Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung umfassen insgesamt 30 EC. Als Studierende/r absolvieren Sie 3 - 4 Wochen geblockte Fachpraktika und ein allgemein-pädagogisches Praktikum im schulisch/außerschulischen Bereich. Die Fachpraktika finden an einer AHS, BMHS oder NMS statt, das Pädagogische Praktikum in einer Einrichtung der Erziehung, Bildung und Beratung. Dies sind z.B. Jugendzentren, das Jugendamt oder eine Service- und Beratungsstelle für Schülerinnen und Schüler u.a.m. Zur weiteren Professionalisierung besuchen Sie in den PPS des Masterstudiums auch die beiden Lehrveranstaltungen „Sprachliche Bildung im Kontext von Mehrsprachigkeit“ und „Digitale Kompetenz“.

Insgesamt absolvieren Sie während Ihres Masterstudiums drei Praktika, je eines im Unterrichtsfach A und B und das Pädagogische Praktikum im schulisch/außerschulischen Bereich. Pro Fachpraktikum belegen Sie die verpflichtende Begleitlehrveranstaltung der jeweiligen Fachdidaktik, für das Pädagogische Praktikum ein Reflexionsseminar nach Anerkennung dieses Praktikums.

Sem.

Praktikum

Begleit-LV Fachdidaktik

Bildungswissenschaften

1. – 4.Fachpraktikum PPS 4
Fach A
Fachdidaktisches Begleitseminar
zu PPS 4
  • Sprachliche Bildung im Kontext von Mehrsprachigkeit
  • Digitale Kompetenz
1. – 4.Fachpraktikum PPS 4
Fach B
1. – 4.Pädagogisches PraktikumReflexion zum Pädagogischen Praktikum

Informationen über die Praktika

PPS 4: Fach- bzw. Spezialisierungspraktika

PPS 4: Fach- bzw. Spezialisierungspraktika

Die Fach- bzw. Spezialisierungspraktika des Masterstudiums für das Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung umfassen 3 - 4 Wochen an AHS, NMS oder BMHS. Charakteristika dieser Praktika im Masterstudium sind, dass sie in geblockter Form stattfinden, ein Themengebiet geschlossen behandeln sowie eine Assistenztätigkeit je nach Möglichkeit und Gegebenheit der Schule absolviert wird. 

Inhalte

  • Planung und Durchführung eines geschlossenen Themengebiets inklusive einer Informationsfest-stellung als Reflexion (vgl. § 1 Abs. 2 LBVO)
  • Erstellung einer realisierbaren Jahresplanung für das Unterrichtsfach in einer Klasse auf Basis des Lehrplans bzw. der Schwerpunktsetzung der Schule
  • Planung eines Leistungsbeurteilungskonzepts in Bezug auf die Gesamtbeurteilung im betreffenden Unterrichtsfach
  • Ausbau methodisch-didaktischer Kompetenzen im Bereich des E-Learnings und mediengestützten Unterrichts und kritische Reflexion des Einsatzes digitaler Medien im schulischen Bereich
  • Ausbau der methodisch-didaktischen Kompetenzen für den Unterricht in einem heterogenen Klassengefüge unter besonderer Berücksichtigung der Diversität der Lernenden (Begabungen, Behinderungen, Gender, Interkulturalität, Leistungsdifferenzen, sprachliche Diversität etc.)
  • Vertiefung des Wissens um die Bedeutung von Sprache in der Unterrichtskommunikation und als Instrument des Lernens
  • Entwicklung eines fundierten pädagogisch-professionellen Selbstverständnisses durch Planen, Realisieren und Evaluieren des eigenen Unterrichts und durch Mitwirken im Schulalltag (Assistenz)

Arbeitsschritte und -umfang

An der Schule

Variante AHS/BMHS/NMS

Hospitationen6 – 14hinsgesamt 22h
Selbstständiger Unterricht8 – 16h
Assistenz im Schulalltag25 – 30hinsgesamt 45h
Besprechungen15 – 20h

Selbststudium

Variante AHS/BMHS/NMS

Persönliche Vorbereitungs- und Reflexionstätigkeit inkl. Reflexionsbericht60hinsgesamt 133h
Erstellung und Präsentation eines Lernvideos zum vereinbarten Thema des jeweiligen Faches40h
Theoretische Auseinandersetzung mit Spezialthemen und Erstellung eines diesbezüglichen Videos33h

Mentor/in

  • Jede/r Studierende wird bei einem Praktikum der PPS 4 (bzw. 5) bei seinen unterrichtlichen und schulischen Tätigkeiten von einer erfahrenen Mentorin/einem erfahrenen Mentor betreut.
  • Bei organisatorischen Fragen zu den PPS 4 (bzw. 5) (AHS/BMHS) können sich die Studierenden aber auch jede Mentorin/jeder Mentor einer AHS und BMHS an die Praktikumskoordinatorin/den Praktikumskoordinator wenden, an der NMS an die Praxisprozessbegleiterin/den Praxisprozessbegleiter. Sie fungieren als Kontaktperson und Bindeglied zwischen Schule und dem Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien der Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Graz.
  • Nach der Fixplatzzuteilung an einer AHS/BMHS sind die Studierenden dazu aufgerufen, spätestens in der ersten Schulwoche des laufenden Semesters mit der Praktikumskoordinatorin/dem Praktikumskoordinator der Schule Kontakt aufzunehmen, um das weitere Prozedere zu klären. Die Kontaktdaten der zuständigen Praktikumskoordinatorin/des zuständigen Praktikumskoordinators sind in PH-Online bei der Praktikumsanmeldung ersichtlich.
  • An den NMS gibt es für jede Studierende bzw. jeden Studierenden eine Praxisprozessbegleiterin bzw. einen Praxisprozessbegleiter, die/der als Kontaktperson fungiert und das Bindeglied zwischen Schule und dem Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien der Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Graz und der Fachdidaktik darstellt.

Assistenz

Die Assistenztätigkeit wird je nach Möglichkeit und Gegebenheit der Schule absolviert. Als Studierende/r erhalten Sie einen vertieften Einblick in die Schulrealität (besseres Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler sowie Beziehungsaufbau, Kommunikation und Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, nach Möglichkeit und Absprache mit der Schulleitung Teilnahme an Konferenzen bzw. bei Projekten, bei Einverständnis der Erziehungsberechtigten Teilnahme bei Elterngesprächen, Teilnahme an Zusatzangeboten der Schule wie Nachmittagsbetreuung etc.).

Lernvideo

Als Studierende/r haben Sie die Aufgabe, im Selbststudium ein Lernvideo über einen Teil des vereinbarten Themas, das Sie im Praktikum behandeln, zu erstellen. Sie verwenden dieses Lernvideo in Absprache mit der Mentorin/dem Mentor in einer der 8 - 16 Unterrichtsstunden und reflektieren den Einsatz dieses Lernvideos.

Handout_Lernvideo

Spezialthema

Weiters setzen Sie sich im Selbststudium theoretisch mit Spezialthemen wie Elternarbeit, Exkursionen, Lehrausgängen, Wandertagen (unter Berücksichtigung des Aspektes Diversität der jeweiligen Zielgruppe) etc. auseinander und stellen dazu ein Video auf die Lernplattform.

Handout_Spezialthemen

Pädagogisches Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich

Pädagogisches Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich

Das Pädagogische Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich kann in Einrichtungen der Erziehung, Bildung und Beratung wie z. B. in unterschiedlichen Jugendzentren, auf dem Jugendamt oder in Service- und Beratungsstellen für Schülerinnen und Schüler absolviert werden. Es sollte u. a. dazu führen, erste Kontakte mit wichtigen Nahtstellen zwischen Schule und anderen Institutionen zu knüpfen bzw. andere Einblicke in die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen, ihre Probleme und Problemlösungen zu erhalten. Praktika im außerschulischen Bereich sollen auch dazu führen, den Kompetenzerwerb angehender Lehrerinnen und Lehrer im Bereich der Berufsorientierung zu unterstützen.

Einrichtungen für das Pädagogische Praktikum

Das Pädagogische Praktikum kann an Einrichtungen bzw. Institutionen mit einem ausgewiesenen pädagogisch nachhaltigen Konzept für die Altersgruppe der Primar- und Sekundarstufe absolviert werden — beispielsweise Arbeit:

  • in der Kinder- und Jugendwohlfahrt, wie z.B. außerschulische Jugendarbeit, Jugend-zentren, Streetwork, Schulsozialarbeit, mobile Leistungen der Jugendwohlfahrt, Kinder-Jugendwohngruppe
  • bei sozialen Kulturprojekten
  • in Beratungsstellen und Zentren für Familien und Jugendliche
  • mit Kindern bzw. Jugendlichen mit Migrationshintergrund bzw. mit besonderen Bedürfnissen
  • in der Leitung und Organisation von Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche
  • an (inklusions-)pädagogischen Konzepten und Mitwirkung an deren Umsetzung, die Kinder bzw. Jugendliche betreffen
  • im Bereich „diversity management“, wie z.B. Gender Mainstreaming
  • im Management, in der Organisation, Qualitätssicherung und Mitwirkung an Weiterbildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche
  • in Bildungsprojekten
  • in der Arbeits- und Berufsberatung
  • in Verbänden, Vereinen, öffentlichen Einrichtungen (Kinder- und Jugendarbeit)
  • in Feriencamps, beim Jungscharlager etc.
  • in Institutionen der Nach- und Lernhilfe

Arbeitsschritte und -umfang

  • Das Pädagogische Praktikum hat einen Arbeitsumfang von 100 Stunden (= 4 EC), wobei 80 Stunden auf das Praktikum und 20 Stunden auf das Verfassen für den Praktikumsbericht fallen. Eine Splittung des Praktikums in zwei Teile ist möglich, wobei ein Teil mindestens 40 Stunden umfassen muss.
  • Ausschließlich administrative Tätigkeiten sind für das Pädagogische Praktikum im schulischen/ außerschulischen Bereich sind nicht zulässig.
  • Sie verfassen einen Praktikumsbericht über dieses Praktikum (siehe unten).

Organisation

  • Selbständige Akquirierung des Praktikumsplatzes durch die Studierenden (Kontaktaufnahme, Vereinbarung der Praktikumsinhalte und -abläufe, zeitliche Dauer, Praktikumsbestätigung etc.)
  • Bei der Einreichung zur Anerkennung des Pädagogischen Praktikums im schulischen/außer-schulischen Bereich muss der Praktikumsbericht und die gestempelte und firmenmäßig unterzeichnete Praktikumsbestätigung beigelegt werden.
  • Beim Einreichen der Anerkennung darf die Absolvierung des Praktikums grundsätzlich nicht länger als drei Jahre zurückliegen.
  • Die Anmeldung zur Lehrveranstaltung “Reflexion zum Pädagogischen Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich” kann erst nach Anerkennung des Pädagogischen Praktikums im schulischen/außerschulischen Bereich erfolgen.

Praktikumsbericht

Als Studierende/r haben Sie die verpflichtende Aufgabe, einen Praktikumsbericht zu verfassen. Er soll auf die folgenden angeführten Fragestellungen konkret Bezug nehmen und einen Umfang von ca. 8 – 10 Seiten (ohne Abbildungen) aufweisen:

  • Welche Informationen über die Einrichtung bzw. Institution waren für Sie besonders als zukünftige Lehrperson relevant?
  • Welche bemerkenswerten Situationen (Erfolge, Krisen etc.) waren aus Ihrer Sicht für dieses Praktikum von Bedeutung? − Was waren Ihre wichtigsten Erfahrungen im Praktikum?
  • Was wissen Sie durch dieses Praktikum, was Sie vorher nicht gewusst haben?
  • Welche Stärken/Schwächen (fachlich, persönlich etc.) haben Sie während Ihrer Tätigkeit an sich entdeckt? Was haben Sie bezüglich Ihrer Stärken dazugelernt?
  • Welche Ihrer Sichtweisen als zukünftige Lehrperson wurde(n) bestätigt, welche haben Sie neu dazu gewonnen?
  • Welche Einblicke haben Sie im Verlauf des Praktikums über die Lebenswelten von Kindern bzw. Jugendlichen gewonnen, die für Sie als angehende Lehrperson von Bedeutung sind?
  • Was sind Ihre nächsten Schritte bezüglich Ihrer weiteren beruflichen Entwicklung zur reflektierenden Praktikerin bzw. zum reflektierenden Praktiker?
  • Was Sie noch über das Praktikum anmerken möchten …
  • Was Sie prinzipiell noch anmerken möchten …

Der Praktikumsbericht zielt darauf ab, dass Sie sich als Studierende/r mit Ihren Erfahrungen während des Praktikums auseinandersetzen und Ihre Erkenntnisse (für den Lehrerberuf) reflektieren und bilanzieren. Zudem dient er zur Vorlage bei der Anerkennung des Pädagogischen Praktikums im schulischen/außerschulischen Bereich und kann eine Reflexionsgrundlage in der Lehrveranstaltung Reflexion zum pädagogischen Praktikum im schulischen/außerschulischen Bereich sein.

Handout Praktikumsbericht

Allgemeine Informationen

Hinweise für PPS in Kärnten und Burgeland

Hinweise für PPS in Kärnten und Burgeland

Praktika in Kärnten
Lehramtsstudierende (Bachelor und Diplom), die im Sommersemester 2020 ein Praktikum in Kärnten machen möchten, müssen sich bis spätestens 30.11.2019 beim Zentrum für Pädagogisch-Praktische Studien in Kärnten melden.

Ansprechperson für Praktika an NMS: birgit.hoelbling@ph-kaernten.ac.at
Ansprechperson für Praktika an AHS/BMHS: angelika.trattnig@ph-karnten.ac.at

 

Praktika im Burgenland
Lehramtsstudierende (Bachelor), die im Sommersemester 2020 ein Praktikum im Burgenland machen möchten, müssen sich bis spätestens 30.11.2019 an der Pädagogischen Hochschule Burgenland melden.

Ansprechperson für Praktika: eva.groestenberger@ph-burgenland.at

Termine, Formulare und Unterlagen

Termine, Formulare und Unterlagen

Aktuelle Termine finden Sie unter PPS Termine

Formulare zum Herunterladen finden Sie unter PPS Formulare

Studierendenberatung

Studierendenberatung

Arno Raunegger

Edith Kohl

Mag.a Edith Kohl

Praktika AHS, BMHS

Praxisreferentinnen und -referenten

Praxisreferentinnen und -referenten

Leitung

Leitung

Erika Rottensteiner

Arno Raunegger

Prof. DI Arno Raunegger, BEd

Stellvertr. Institutsleiter, Praktika NMS

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Fotos: M. Größler / PHSt