Unser Angebot für Pädagog*innen
Europasprechstunde
Die Europasprechstunde geht in die Sommerpause!
Wir herzlich bedanken uns für die rege Teilnahme und für den aktiven Austausch mit vielen Lehrer*innen.
Hochschullehrgang Europa und Bildung 2026/27
Hochschullehrgang Europa und Bildung 2026/27
Die Pädagogische Hochschule Steiermark bietet im Studienjahr 2026/27 den Hochschullehrgang „Europa und Bildung“ an.
Der Besuch dieses Hochschullehrgangs dient der Entwicklung von „Europakompetenzen“ von Lehrer*innen zur Stärkung des Europabewusstseins und der Umsetzung von Europäischen Bildungsprojekten an Schulen.
Der Fokus des Hochschullehrgangs liegt auf folgenden Bereichen:
- Europapolitische Bildung
- Internationalisierung der eigenen Schule
- Europäische Zusammenarbeit in der Bildung (z.B. Erasmus+ Projekte und Zugang zu EU Fördermitteln)
Der Hochschullehrgang wird in Kooperation mit Fachexpert*innen des OeAD, des Landes Steiermark und der Bildungsdirektion Steiermark durchgeführt.
Highlight ist eine bildungspolitische Exkursion nach Brüssel!
Start: Wintersemester 2026/27
Dauer: 2 Semester
ECTS-Anrechnungspunkte: 12
Abhaltung im blended Format (teilweise online)
Anmeldung über PH-Online ab 01.05.2026
Weitere Informationen:
Europa und Bildung - Pädagogische Hochschule Steiermark
Kontakt/Koordination: Tamara Riebenbauer tamara.riebenbauer@phst.at
Fortbildungen für Lehrer*innen
Fortbildungen für Lehrer*innen
Fortbildungen zum Thema Europa
In einer sich ständig ändernden Gesellschaft und damit auch einer sich stetig ändernden Schule gibt es unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer. Voraussetzung für die Erfüllung dieser Erwartungen und der Bewältigung der Anforderungen ist eine kontinuierliche Professionalisierung von Lehrerinnen, Lehrern, Fachgruppen und ganzen Schulen.
Klicken Sie bitte auf die Links um zur Lehrveranstaltungsbeschreibung zu gelangen.
Fortbildungen im Studienjahr 2026/27
Anmeldung per E-Mail an tamara.riebenbauer@phst.at
EU Lernecke
EU Lernecke
Die EU Lernecke ist eine offizielle Online-Plattform für Schulen mit einsatzbereiten Unterrichtsmaterialien zu zentralen europäischen und globalen Themen wie Demokratie, Klimaschutz, Gesundheit, Kultur, digitale Kompetenzen und der Rolle der EU in der Welt.
Good Practice Beispiele
Good Practice Beispiele
Exkursionen zu den Institutionen der Europäischen Union
Der Besuch der Institutionen der Europäischen Union eröffnet Schülerinnen authentische Einblicke in die europäische Politik und Entscheidungsfindung. Persönliche Begegnungen mit Europaabgeordneten sowie Mitarbeiterinnen der EU-Institutionen fördern das Verständnis demokratischer Prozesse und ermöglichen einen unmittelbaren Zugang zu aktuellen europäischen Fragestellungen.
Exkursionen nach Brüssel, Straßburg oder Luxemburg eignen sich hervorragend, um Unterrichtsinhalte zur Europäischen Union praxisnah zu vertiefen. Gespräche mit Vertreterinnen der europäischen Institutionen bieten den Teilnehmerinnen Gelegenheit, Fragen zu politischen, gesellschaftlichen und ökologischen Themen direkt zu diskutieren und Europa als gelebte Demokratie zu erleben.
Neben Besuchen der Institutionen unterstützen die Europäische Union sowie nationale und regionale Förderstellen Schulreisen, Austauschprogramme und Praktika im europäischen Ausland. Je nach Programm werden diese organisatorisch, inhaltlich und finanziell gefördert.
Fördermöglichkeiten für Besuche des Europäischen Parlaments
Das Europäische Parlament stellt finanzielle Förderungen für Besuchergruppen zur Verfügung. Die Beantragung erfolgt über österreichische Mitglieder des Europäischen Parlaments. Bestandteil des Programms sind in der Regel
- ein persönliches Gespräch mit einer oder einem Europaabgeordneten in Brüssel oder Straßburg,
- der Besuch des Europäischen Parlaments sowie
- der Besuch eines Museums mit europäischem Schwerpunkt.
Österreichische Mitglieder des Europäischen Parlaments
Bebildertes Verzeichnis der österreichischen Europaabgeordneten
Europaabgeordnete aus der Steiermark
- Elisabeth Grossmann
www.europarl.europa.eu/meps/de/elisabeth-grossmann - Reinhold Lopatka
www.europarl.europa.eu/meps/de/reinhold-lopatka - Georg Mayer
www.europarl.europa.eu/meps/de/georg-mayer - Thomas Waitz
www.europarl.europa.eu/meps/de/thomas-waitz
Die Arbeitsbereiche und politischen Schwerpunkte der Europaabgeordneten bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht. Eine vorbereitende Auseinandersetzung mit den Kompetenzen der Europäischen Union sowie den Positionen der im Europäischen Parlament vertretenen Parteien unterstützt die inhaltliche Vorbereitung von Exkursionen und fördert eine reflektierte Begegnung mit europäischer Politik.
Weitere Fördermöglichkeiten
Zusätzlich unterstützen das Bundeskanzleramt und das Land Steiermark Reisen zu den Institutionen der Europäischen Union.
- Europa erleben – Bundeskanzleramt Österreich
www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/europa/europa-erleben.html - Call EU-Schulreisen – Land Steiermark
https://www.europa.steiermark.at/
Empfehlungen für den Aufenthalt in Brüssel
Ergänzend zum Besuch der EU-Institutionen bieten sich folgende Einrichtungen an:
- Ständige Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union
https://www.bmeia.gv.at/oev-bruessel/ - Steiermark-Büro in Brüssel
https://www.europa.steiermark.at/cms/ziel/42352729/DE/
Materialien zur Vorbereitung
Die folgenden Informationsangebote unterstützen die Vorbereitung auf Exkursionen nach Brüssel, Straßburg oder Luxemburg sowie die unterrichtliche Auseinandersetzung mit der Europäischen Union:
- Was macht eigentlich ein:e EU-Abgeordnete:r? (Wiener Zeitung)
https://www.wienerzeitung.at/ - Das Europäische Parlament
https://www.europarl.europa.eu/
Unverbindliche Übung „EU und du“ an der HLW Weiz
Im Schuljahr 2025/26 besuchten 25 Schüler*innen aus allen Schulstufen der HLW Weiz erstmals die unverbindliche Übung „EU und du“. Geblockt einmal im Monat am Nachmittag setzten sie sich auf vielfältige und kreative Weise mit der Europäischen Union auseinander.
Zu Beginn erarbeiteten die Jugendlichen spielerisch Grundwissen zu den EU-Mitgliedsländern sowie zu Geografie, Geschichte, Klima, Ökologie und Wirtschaft. Danach beschäftigten sie sich mit den wichtigsten EU-Institutionen, ihren Aufgaben und Kompetenzen. Ein Quiz sorgte für einen motivierenden Abschluss dieses Themenbereichs.
Weitere Schwerpunkte waren der EU-Binnenmarkt und seine vier Grundfreiheiten, die die Schülerinnen kreativ in humorvollen Memos aufgriffen. Referentinnen von Europe Direct und der Europäischen Kommission gaben spannende Einblicke in Chancen und Möglichkeiten, die die EU besonders jungen Menschen bietet. Bei einer Action-Bound-Schnitzeljagd in Weiz erkundeten die Schüler*innen außerdem europäische Initiativen und Projekte in ihrer Region.
ORF-Dokumentationen zum EU-Beitritt Österreichs und dessen Auswirkungen vertieften das Wissen, bevor die Jugendlichen ihr Erlerntes in einem EU- bzw. Demokratie-Planspiel von beteiligung.st anwenden konnten. Mit großer Begeisterung schlüpften sie in verschiedene Rollen und diskutierten politische Entscheidungsprozesse.
Den krönenden Abschluss bildete eine von den Schüler*innen selbst geplante gemeinsame Reise nach Brüssel. Die unverbindliche Übung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig, praxisnah und zukunftsorientiert Europabildung sein kann.
Planspiel „Demokratie – Bausteine: Mein Land. Dein Land. Unsere Union“
Mit dem Planspiel „Demokratie – Bausteine“ können Jugendliche ab der 9. Schulstufe Demokratie als lebendigen, spannenden und lösungsorientierten Prozess erleben. Die Schülerinnen schlüpfen dabei in die Rollen von Regierungsvertreterinnen verschiedener Länder, vertreten Interessen, verhandeln am „Rats-Tisch“ und suchen gemeinsam nach Lösungen für eine Union.
Entwickelt wurde das Planspiel von beteiligung.st gemeinsam mit der Universität Graz, dem Kinderbüro Steiermark und dem Kinder- und Jugendbüro Itzehoe. Es vermittelt auf anschauliche Weise, wie Entscheidungsprozesse in Nationalstaaten und in einem Staatenbündnis wie der Europäischen Union funktionieren.
An dem Planspiel können etwa 16 bis 28 Jugendliche teilnehmen. Die Spielbox von beteiligung.st enthält alle Materialien, die für die Durchführung benötigt werden: Länderbeschreibungen, Funktions- und Amtskarten, Ereigniskarten, Geld, EU-Gründungsverträge sowie Feedback-Blätter. Für die Umsetzung sollten rund fünf Unterrichtsstunden eingeplant werden.
Besonders wertvoll ist eine gute inhaltliche Vorbereitung in verschiedenen Unterrichtsfächern. Themen wie Länderkunde, Geschichte, Klimaschutz, Produktionsstandards, Jugendschutz, Frauenquote oder gewaltfreie Kommunikation können aufgegriffen und mit dem Planspiel verbunden werden. So erwerben die Jugendlichen Fachwissen nicht isoliert, sondern wenden es in konkreten Entscheidungssituationen an.
Das Planspiel fördert demokratisches Verständnis, Partizipation, Selbstwirksamkeit und Teamfähigkeit. Die Jugendlichen erleben, dass Interessenskonflikte verhandelbar sind und gemeinsame Lösungen entwickelt werden können. Besonders spannend kann die Durchführung mit mehreren Klassen, schulübergreifend, international, in einer Fremdsprache oder auch online sein.
Eine sorgfältige Vor- und Nachbereitung sowie eine gute Dokumentation vertiefen den Lernertrag und ermöglichen eine Weiterarbeit in verschiedenen Fächern und Schuljahren. Für Lehrpersonen bietet beteiligung.st gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark eine Fortbildung zur Anleitung und Durchführung des Planspiels an.
Erstellt von Birgit Wahl

