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BIMM-Netzwerktagung 2026: „Sprachschätze heben“

Diagnosebasierte sprachliche Bildung und Förderung

Sujet zur Netzwerktagung 2026

Grafik: BIMM

24. März 2026 — Die heurige BIMM-Netzwerktagung Sprachliche Bildung am 20. und 21. März 2026 stand im Zeichen des Themas Diagnostik: „Sprachschätze heben“ lautete das Motto der zweitägigen Online-Tagung, das vom Zentrum Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit (BIMM) geplant und umgesetzt wurde.

Keynote-Vorträge von Univ.-Prof.in Dr.in İnci Dirim (Universität Wien), Dr.in Tülay Altun (Universität Paderborn) und Mag.a Dr.in Gudrun Kasberger (Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz) gaben Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Sprachkompetenzen in Erst- und Zweitsprache, das Thema Mehrsprachigkeit als Bedingung sprachbewusster Bildung und die Möglichkeiten und Grenzen der diagnosebasierten Sprachförderung.

Vertieft wurden die Inhalte durch Workshops zu Instrumenten für die Diagnose von Erstsprache(n) bzw. der Zweitsprache Deutsch, Einblicke in die Praxis des diagnosebasierten Unterrichts und Austausch zu aktuellen Entwicklungen. Mit unterhaltsamen und anregenden Beispielen dafür, „Was Sprache alles kann“, schloss die Sprechkünstlerin Mareike Tiede den ersten Tag ab. Die Tagung wurde mit Graphic Recording von Kerstin Paulik zeichnerisch begleitet.

Ca. 70 Personen aus Schulen, Pädagogischen Hochschulen und Bildungsdirektionen aus ganz Österreich sowie Gasthörer*innen aus Hessen und Südtirol nahmen an der Online-Veranstaltung teil. „So tiefe Einblicke in die DaZ-Thematik gibt’s sonst nirgendwo, zumindest nicht so geballt,“ war eine der Rückmeldungen zur Tagung. Eine Lehrerin kommentierte die diverse Zuhörer*innenschaft: „Die Zusammenkunft von Menschen aus allen Ebenen des Bildungsbereichs (Theorie & Praxis) bietet einen großen Mehrwert für meine Arbeit in der Schule.“
 

Die BIMM-Netzwerktagung Sprachliche Bildung bietet jährlich ein Forum für Information, Diskussion und Zusammenarbeit in Bezug auf sprachen- und kulturbezogene Fragestellungen. Die Veranstaltung unterstützt die bundesweite fachbezogene Professionalisierung, Vernetzung und die Zusammenarbeit von Lehrer*innen, Sprachbildner*innen und Multiplikator*innen im Bereich der Sprachenbildung in migrationsgeprägten Bildungsinstitutionen.

Ergebnisse der Tagung dienen u.a. der weiteren Verankerung der sprachlichen Bildung in Angeboten der Aus-, Fort- und Weiterbildung.