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Schule im Umbruch

Erforschung des Wandels der Berufskultur von Lehrkräften

Gruppenfoto

Foto: PH Zürich/ Christian Wagner

01. November 2026 – Wie verändern gesellschaftliche Krisen, Digitalisierung und neue Formen der Zusammenarbeit das berufliche Selbstverständnis von Lehrerinnen und Lehrern? Dieser Frage widmet sich das neue, DFG-geförderte und trinational ausgerichtete Forschungsnetzwerk „Wandel der Berufskulturen von Lehrpersonen in den deutschsprachigen Ländern (D-A-CH)“, das am 1. Oktober 2026 seine Arbeit aufgenommen hat.

Zum Auftakt trafen sich vom 11.10-13.10.2026 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Zürich, um aktuelle Veränderungen im Lehrberuf wissenschaftlich fundiert zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse auf Berufskulturen, professionelle Rollenverständnisse und Kooperationen im schulischen Kontext.

Während der Projektlaufzeit setzt das D-A-CH-Netzwerk auf einen intensiven Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Geplant sind neben Fachkongressen und kontinuierlicher Wissenschaftskommunikation über Social Media und die Projekthomepage auch interaktive Workshops. Diese richten sich gezielt an Lehrkräfte aus der Schulpraxis sowie an Forschende in unterschiedlichen Karrierephasen. Die Ergebnisse werden zudem in einem wissenschaftlichen Sammelband gebündelt.

Von Seiten der Pädagogischen Hochschule Steiermark ist Prof. Dominik Pendl BA MSc PhD vom Institut für inklusive und sprachliche Bildung an dem Netzwerk beteiligt. Damit bringt die Hochschule ihre Expertise in die länderübergreifende Forschung zu den aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Lehrberufs ein.