10. Februar 2026 – Vom 5. bis 6. Februar 2026 fand der zweite Study Visit im Rahmen des Erasmus+ Teacher Academy Projekts EQui-T in Padua, Italien statt. Im Rahmen dieses Events unter der organisatorischen Leitung der Projektteams der PH Steiermark und Universität Padua hatten Lehrpersonen, Wissenschaftler:innen und Bildungsexpert:innen aus verschiedenen europäischen Ländern die Gelegenheit, die Umsetzung inklusiver Bildung in Italien kennenzulernen, sich auszutauschen und zu vernetzen.
Nach einem herzlichen Empfang an der Universität Padua durch das italienische EQui-T Team folgte eine Präsentation des Inclusion Service der Universität. Prof.in Barbara Arfè, stellvertretende Rektorin für Inklusion und Behinderung, sowie Dr.in Benedetta Zatti, Direktorin des Inclusion Service der Universität Padua, gaben einen umfassenden Einblick in die politische und praktische Umsetzung inklusiver Maßnahmen in der Hochschulbildung.
Am Donnerstagnachmittag stand das italienische Vor- und Schulsystem im Fokus: Gefolgt von einem kurzen Überblick über das italienische Bildungssystem, berichteten Maria Zallo und Michela Apruzzi, die als Elementarpädagoginnen in einer Einrichtung in Rom tätig sind, von ihrem pädagogischen Alltag und ihren Erfahrungen mit der Inklusion von Kindern mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen. Ein "Meet and Mingle" bot anschließend Gelegenheit, sich mit Teilnehmenden anderer Länder über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Umsetzung inklusiver Bildung auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und erste Ideen für die eigene Praxis zu diskutieren. Den Abschluss des Tages bildete ein besonderes Highlight: ein Konzert der Schüler:innen des Secondary Music Section Orchestra und ein gemeinsamer Aperitif, vorbereitet durch Schüler:innen der Professional School of Food and Wine DIEFFE. Der Abend lud ebenso zum Austausch und Netzwerken ein.
Am Freitag besuchten die Teilnehmenden verschiedene Primar- und Sekundarschulen in Padua. Dabei hatten sie die Möglichkeit, den Unterricht zu beobachten und direkt (mit) zu erleben, wie (inklusive) Bildung in der Praxis in Italien umgesetzt wird. Besonders spannend war zu beobachten, wie digitale Tools und assistive Technologien eingesetzt werden, um Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf gezielt in ihrem Lernen zu unterstützen und ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung zu ermöglichen.
Der Study Visit in Padua bot den Teilnehmenden eine spannende Gelegenheit, sich fachlich und international zu vernetzen und neue Ideen für die eigene Unterrichtspraxis mitzunehmen. Der internationale Austausch machte deutlich, wie vielfältig Inklusion umgesetzt werden kann – und wie sehr wir alle voneinander lernen können. Damit unterstrich der Study Visit eindrucksvoll die Bedeutung einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung inklusiver Bildungspraktiken.
Für Fragen oder weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Christina Hasenhüttl: christina.hasenhuettl@er.phst.at
Kontakt:
Projektleitung PHSt.: HS-Prof.in Caroline Breyer, PhD
E-Mail: caroline.breyer@phst.at
Projektmitarbeiterinnen: Stella Marie Schatz-Steinkellner, BA. BSc. MSc und Christina Hasenhüttl, BA MSc.
E-Mail: stella.schatz@er.phst.at | christina.hasenhuettl@er.phst.at
Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
E-Mail: sekundar@phst.at
Zweiter Study Visit des EQui-T Projekts in Padua
Austausch und Einblicke in inklusive Bildung in Italien