04. Mai 2026 – An der Autonomen Universität Barcelona (UAB) fand das erste Treffen (in Präsenz) des europäischen Projekts FRIDA (Fostering Rights and Agency with Girls and Women with Disability from Culturally Minoritised Groups) mit mehr als 40 Teilnehmer*innen statt.
Die Pädagogische Hochschule Steiermark ist Teil eines internationalen Konsortiums aus 15 Organisationen – 10 akademischen und 5 nicht-akademischen –, die gemeinsam daran arbeiten, den Zugang zu Grundrechten und die Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen* mit Behinderungen und Zusatzmarginalisierung aus einer intersektionalen Perspektive zu fördern. Das Forschungsprojekt wird durch das Programm „Horizon Europe MSCA“ der Europäischen Union finanziert. An diesem Treffen in Barcelona nahmen Organisationen aus 11 Ländern aus Europa, Südamerika und Afrika teil.
Die PH Steiermark ist hauptverantwortlich für das Arbeitspaket 2 „Prioritäten bei fördernden und hemmenden Faktoren der Selbstbestimmung“. Hierzu wurden die Vorüberlegungen präsentiert und mit den Partnerländern diskutiert. Die Vertreterin der PHSt, Dr.in Monika Gigerl, war aktiv an allen Arbeitssitzungen beteiligt. Im Zuge dessen gab es beispielsweise eine Präsentation unserer Organisation und der am Projekt beteiligten Expert*innen der PHSt oder ein Interview für SocialMedia. Diese organisatorischen Sitzungen in den ersten beiden Tagen dienten dazu, die Arbeitsschwerpunkte weiter zu definieren, Rollen und Aufgaben zu klären und ein tiefgreifendes Verständnis für die Organisation des Projekts und die Funktionsweise des internationalen Konsortiums zu gewinnen.
Am 22. und 23. April wurde das Treffen im Fabra&Coats Museum -Zentrum für zeitgenössische Kunst - mit einer Keynote zur Intersektionalität von Dr. Gerald Coll-Planas (Universitat de Vic) fortgesetzt, der u.a. zwei Projekte für die Lehrer*innenbildung vorstellte. Im Kontext mehrerer Workshops gab es neben den Hauptthemen Inklusive Forschung und Intersektionalität auch ausreichend Gelegenheiten, sich zu den Ausgangslagen der teilnehmenden Länder auszutauschen und gemeinsame Herausforderungen hinsichtlich der Rechte und Chancen von Mädchen und Frauen* mit Behinderungen in kulturell marginalisierten Kontexten zu identifizieren.
Das FRIDA-Projekt entwickelt Maßnahmen und Instrumente, die die Handlungsmöglichkeiten (Agency) der Mädchen und Frauen* in Schlüsselbereichen wie Bildung, Beschäftigung und Familienleben stärken. Zu den erwarteten Ergebnissen gehören ein internationaler Vergleichsbericht, Instrumente zur Sensibilisierung von Fachkräften sowie Empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen und die Forschungsgemeinschaft. Dieses erste Treffen markiert den Beginn einer spannenden, gemeinsamen Reise: Ein Projekt mit einer globalen und transformativen Vision steht am Anfang.
Nähere Informationen zum Projekt: https://fridaproject.eu/
Über Neuigkeiten informiert bleiben: https://www.instagram.com/frida.phst/
Kontakt: Dr.in Monika Gigerl BEd MA
E-Mail: monika.gigerl@phst.at
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
E-Mail: primar@phst.at
Telefon: (0316) 8067 6102 (Sekretariat)
FRIDA-Projekt
Inklusive Forschung zur Intersektionalität