19. Juni 2026 – Unter dem Motto „Lesen in (sprachlicher) Vielfalt“ fand am 16. Juni 2026 der diesjährige Lesenetzwerktag an der Pädagogischen Hochschule Steiermark statt.
Zahlreiche Vertreter*innen aus Schule, Hochschule, Bildungsdirektion, Bibliotheken, Bildungseinrichtungen und Initiativen nutzten die Gelegenheit, um sich über aktuelle Perspektiven der Leseförderung auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Kooperationen zu knüpfen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein breites Verständnis von Lesen und Leseförderung. Unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen, vielfältige Lebenswelten, Begabungs- und Begabtenförderung, Mehrsprachigkeit sowie Fragen der Teilhabe und Inklusion wurden als zentrale Aspekte einer zeitgemäßen Lesebildung diskutiert.
Nach den Begrüßungsworten von Vizerektorin HS-Profin Drin Regine Weitlaner, Lin PD HRin Mag.a Andrea Pichler (Vorsitzende LeseNetzWerk.Steiermark) und in Vertretung von Frau LH-Stv.in Manuela Khom: Abg. zum Bundesrat Antonia Herunter sorgte der Chor von Superar für einen musikalischen Auftakt. Ein besonderer Höhepunkt war die Begegnung mit der diesjährigen Junior-Bachmannpreisträgerin Jasmin Fuchs, die eindrucksvoll zeigte, welche kreativen Potenziale junge Menschen durch Sprache und Literatur entfalten können.
Im anschließenden Podiumsgespräch diskutierten Vertreterinnen aus Bibliotheken, Schule, Hochschule und Literaturvermittlung über Chancen und Herausforderungen einer Leseförderung in sprachlich vielfältigen Kontexten. Deutlich wurde dabei, dass die Förderung von Lesekompetenz eine gemeinsame Aufgabe vieler Akteurinnen ist und von einer engen Vernetzung unterschiedlicher Bildungs- und Kultureinrichtungen profitiert.
Großes Interesse fanden auch die zahlreichen Austauschräume, an denen Initiativen, Projekte und Institutionen ihre Arbeit präsentierten. Die Teilnehmenden nutzten die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte für zukünftige Kooperationen zu knüpfen.
Den stimmungsvollen Abschluss bildete die Lesung von Julya Rabinowich. Die vielfach ausgezeichnete Autorin, die sich in ihren Werken immer wieder mit Fragen von Sprache, Identität, Migration und Zugehörigkeit auseinandersetzt, setzte mit ihren Texten einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter den Lesenetzwerktag.
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Podiumsgästen, Ausstellerinnen, Besucherinnen und Kooperationspartner*innen, die zum Gelingen des Lesenetzwerktags 2026 beigetragen haben. Gemeinsam wurde ein lebendiger Raum geschaffen, in dem Lesen in all seiner sprachlichen und kulturellen Vielfalt sichtbar und erlebbar wurde.
Zur Photogalerie kommen Sie hier (Rauter, 2026): https://eduphst.sharepoint.com/:f:/s/Photos/IgC9PkPylQCMSptoegvsaw7jAZ0DbvKmhxB1zkbMaZ8R_F8?e=rYDvC3
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