Lebenswelten 2020 – Werthaltungen junger Menschen in Österreich (2018 – 2021)

Website deutsch:
https://www.ph-vorarlberg.ac.at/f/bildungssoziologie/lebenswelten-2020/
Projektdisziplin:  Bildungssoziologie
Projektrahmen:
Institutionelle Kooperation aller österreichischen Pädagogischen Hochschulen
Projektzeitraum:  2018 – 2021
PH Steiermark:Prof. Mag. Martin Auferbauer, PhD

HS-Prof.in Mag.a Dr.in Karina Fernandez

HS-Prof. Mag. Dr. Georg Krammer

HS-Prof. Mag. Mathias Krammer, PhD

Die österreichischen Pädagogischen Hochschulen führen eine österreichweite Jugendstudie durch, die einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen in Österreich gibt. Die zentrale Frage lautet: „Wie gestalten sich die Lebenswelten Jugendlicher in Österreich im Jahr 2020?“ Dazu stellen sich vertiefende Fragen: „Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Welche Ziele haben sie? Was ist ihnen wichtig? Was erwarten sie von einer Partnerschaft? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf?“

Befragt werden rund 18.000 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren. Ziel des Projektes ist es, Evidenzen über die Lebenswelten Jugendlicher zu erheben, um diese für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von LehrerInnen, für VertreterInnen anderer psychosozialer bzw. soziokultureller Berufs- und Tätigkeitsfelder sowie für Politik und Verwaltung nutzbar zu machen.

Informationsblatt Lebenswelten

Projektrahmen und -partnerInnen

Projektrahmen und -partnerInnen

Das Forschungsprojekt ist eine institutionelle Kooperation aller Pädagogischer Hochschulen Österreichs unter dem Lead der PH Vorarlberg. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus den Eigenmitteln der Hochschulen.

Forschungsgruppe

Forschungsgruppe

Forschergruppe Österreich:

VRin HS-Prof.in Mag.a Dr.in Gabriele Böheim-Galehr, PH Vorarlberg (Projektleitung)
HS-Prof.in Mag.a Dr.in Gudrun Quenzel, PH Vorarlberg (Wissenschaftl. Leitung)
Prof. Mag. Martin Auferbauer, PhD, PH Steiermark
HS-Prof. Mag. Dr. Herbert Gabriel, PH Burgenland
Prof.in Mag.a Helga Grössing, PH Wien
DI Dr. Leopold, Kirner, Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik
Mag.a Dr.in Doris Lindner, KPH Wien/Krems
Prof. Dr. Herbert Neureiter, BEd, PH Salzburg
HS-Prof. Mag. Dr Paul Resinger, BEd, PH Tirol
Mag.a Urslua Rudigier, KPH Edith Stein
HS-Prof.in Mag.a DDr.in Renate Straßegger-Einfalt, KPH Graz
Dr.in Gundula Wagner, M.Ed., PH Niederösterreich
Mag. Dr. Christoph Weber, PH Oberösterreich
Mag. Dr. Alfred Weinberger, PPH der Diözese Linz
Prof. MMag. Dr. Daniel Wutti, PH Kärnten

Forschungsgruppe PH Steiermark:

Prof. Mag. Martin Auferbauer, PhD, Institut für Bildungswissenschaften (Projektleitung)
HS-Prof.in Mag.a Dr.in Karina Fernandez, Institut für Educational Governance
HS-Prof. Mag. Dr. Georg Krammer, Institut für Praxislehre und Praxisforschung
HS-Prof. Mag. Mathias Krammer, PhD, Institut für Bildungswissenschaften

Projektarchitektur

Projektarchitektur

Das Forschungsprojekt setzt sich aus einer österreichweiten Forschergruppe aller Pädagogischen Hochschulen zusammen, deren Mitglieder an ihren eigenen Institutionen jeweils eigene Teams leiten. Mit ca. 2.000 befragten Jugendlichen pro Bundesland aus allen infrage kommenden Schultypen der Sekundarstufe I und II (MS, PS, BS, AHS sowie BMHS) wird eine repräsentative Stichprobe sichergestellt. Insgesamt werden rund 18.000 Jugendliche befragt.

Neben Aussagen über die gesamte Population sollen spezifische Fragestellungen – für jedes Bundesland spezifisch und für Österreich generell – entlang der Variablen wie Geschlecht, Wohnregion, sozioökonomischer und Bildungshintergrund des Elternhauses, Umgangssprache, Alter, besuchter Schultyp et cetera untersucht werden. Damit sollen Zusammenhänge mit folgenden Fragenstellungen geprüft werden: Wie sehen Jugendliche ihre Zukunft? Welche Ziele haben sie? Was ist ihnen wichtig? Was erwarten sie von einer Partnerschaft? Wie sehen sie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen? Wie wichtig ist ihnen ihre schulische Ausbildung? Was tun sie in ihrer Freizeit und welche Erwartungen haben sie an ihren künftigen Beruf? Sowie spezifisch für Vorarlberg und die Steiermark: Welche Erfahrungen und welche Ansprüche haben Jugendliche bezüglich Partizipation? Diese Fragen sind zentrale Themenfelder der österreichweit repräsentativen Jugendstudie „Lebenswelten“.

Theoretischer Hintergrund und Instrumente

Theoretischer Hintergrund und Instrumente

Die quantitative Befragung der Jugendlichen erfolgt mittels internetbasiertem, standardisiertem Fragebogen. Sie wird im Klassenverband in allen Schultypen durchgeführt und gegebenenfalls durch weitere (qualitative) Erhebungen zu spezifischen Themen beziehungsweise bei Jugendlichen ergänzt, die in diesem Alter über das formale Bildungssystem nicht mehr erreichbar sind. Pro Bundesland wird eine Beteiligung von ca. 2.000 Schüler_innen (als Klumpenstichprobe im Schukllassensetting erhoben) angestrebt. Die Stichprobenziehung erfolgt in Absprache mit der Statistik Austria.

In allen teilnehmenden Bundesländern kommt ein gemeinsamer Kernfragebogen mit folgenden Themenfeldern zum Einsatz:

  • Freizeit, Freunde, Arbeit und Beruf
  • Zukunft, Ängste
  • Ziele und Werte, Einstellungen zu Religion, Partnerschaft
  • Politik, Integration und Minderheiten
  • Lebensgefühl und Gesundheit
  • Bildung und Schule

Zusätzlich wird in Vorarlberg und der Steiermark das Themenfeld Partizipation bearbeitet.

Der Kernfragebogen wurde nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt und in Vorarlberg bereits zweimal eingesetzt. In die Prüfung des Fragebogens wurden Schulaufsicht, Schulleitungspersonen, Lehrpersonen sowie Mitglieder der Personalvertretung eingebunden, zudem fanden Pretests mit Jugendlichen statt. Der Fragebogen entspricht den ethischen Grundsätzen für bildungswissenschaftliche Forschung der österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB).

Bisherige Ergebnisse

Bisherige Ergebnisse

Publikationen (Auswahl)

Publikationen (Auswahl)

Böheim-Galehr, G., Auferbauer, M., Bruneforth, M., & Weber, C. (2019). Lebenswelten 2020 – Werterhaltungen junger Menschen in Österreich. Präsentiert bei der ÖFEB-Tagung "Evidenzen nutzbar machen – Herausforderungen auf dem Weg zu einer praxisrelevanten Wissensbasis" in Linz am 07.02.2019.

Kontakt

Kontakt

Martin Auferbauer

Prof. Mag. Martin Auferbauer, PhD

Institut für Bildungswissenschaften