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Förderbereich emotionale und soziale Entwicklung – Standortbezogene Intervention

Diese pädagogisch fundierte Weiterbildung bildet das theoretische und praxisbezogene Fundament, um standortbezogen auf die zusätzlichen Aufgaben und besonderen Herausforderungen im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklungsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen adäquat reagieren, intervenieren und zielgerichtet, unter Einbezug des sozialen Umfelds, begleiten zu können. Dabei spielt eine positive Grundhaltung, die im Rahmen dieser Weiterbildung aus dem Fokus der unterschiedlichen Fachrichtungen gefördert und entwickelt wird, eine große Rolle.

Die Teilnehmer*innen erwerben wissenschaftsbasierte, theoretische und praxisrelevante Kompetenzen in unterschiedlichen Disziplinen. Ziel ist es, am eigenen Standort ein integratives Interventionskonzept im Bereich der Prävention, Begleitung und der Deeskalation inklusive der Konfliktauflösung zu entwickeln und zu implementieren. Für die Arbeit am Standort gilt es ein interdisziplinäres Netzwerk zu definieren und im Rahmen der Konzeption mitzudenken.

Besonderes Augenmerk wird während der Weiterbildung der Persönlichkeitsbildung gewidmet. Die reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie, dem eigenen Handeln und der Akzeptanz des eigenen Seins bildet das Fundament einer positiven Haltungsentwicklung und dem entsprechenden im Umgang mit Konflikt-, Stress-, Krisen- und Notfallsituationen.

Weiters bildet dieser Hochschullehrgang das Fundament und die formale Voraussetzung für die weiterführende Beratungslehrer*innenausbildung. 

Der Hochschullehrgang gilt als erfolgreich absolviert:

  • wenn alle Lehrveranstaltungen und Module positiv abgeschlossen wurden,
  • wenn die Abschlussarbeit und deren Präsentation positiv abgeschlossen wurde. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines standortbezogenen Interventionskonzepts mit praktischem Bezug. Abschlussarbeiten können auch im Team (maximal zwei Personen desselben Schulstandortes) verfasst und präsentiert werden, wobei eine Teamarbeit den doppelten Workload im Vergleich zu einer Einzelarbeit umfasst.
  • Lehrpersonen ohne Sonderschullehramt müssen bis zum Abschluss des Hochschullehrgangs weitere Prüfungsleistungen im Ausmaß von 5 ECTS-Anrechnungspunkten aus dem Aus- und Weiterbildungsangebot vorlegen. Diese müssen inklusionspädagogische Inhalte aus dem im Kontext des Förderbereiches emotionale und soziale Entwicklung aufweisen.

Die Lehrveranstaltungen werden geblockt in vorwiegend unterrichtsfreien Zeiten an der PH Steiermark, an ausgewählten Schulstandorten und in Seminarhotels abgehalten.

Es gibt eine beschränkte Teilnehmer*innenzahl.

Anmeldung

Anmeldung

 Für die Bewerber*innen gelten folgende Zulassungsbedingungen:

  1. Fristgerechte Anmeldung über das Verwaltungssystem PH-Online im Zuge des Dienstauftragsverfahrens mittels sDAV/eDAV. Das Anmeldeportal für diesen HLG der Fort-und Weiterbildungskampagne 2021/22 ist vom 23.4.2021 bis zum 24.5.2021 geöffnet.
  2. Die Teilnahme ist nur mit der Genehmigung der Dienststelle und/oder durch Nominierung der Schulaufsicht möglich.
  3. Fristgerechte Bewerbung über das Bewerbermanagement im Verwaltungssystem PH-Online mittels Anmeldeformular. Notwendige Unterlagen:
  • Lebenslauf und Motivationsschreiben der Studienwerber*in
  • Empfehlungsschreiben von Seiten des Dienstgebers (Stammschule bzw. Bildungsregion),
  • Nachweis eines erfolgreich abgeschlossenen Lehramtsstudiums für APS
  • Nachweis eines aufrechten Dienstverhältnisses über mindestens drei Schuljahre

Nach fristgerechter und vollständiger Einreichung aller erforderlichen Unterlagen und nach Vorprüfung der formalen Zulassungsbedingungen werden alle Studienwerber*innen zu einem persönlichen Aufnahme-/Auswahlgespräch eingeladen. Die erforderlichen persönlichkeitsbezogenen Voraussetzungen für diese standortbezogene Tätigkeit sind eine stabile Persönlichkeitsstruktur, die Bereitschaft offen in Kommunikationsprozesse zu treten, sowie ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Empathie- und Reflexionsfähigkeit. Die Bewerbung von Schulteams (bestehend aus zwei Lehrenden desselben Schulstandortes) ist erwünscht.

Im Anschluss entscheidet die Zulassungskommission, bestehend aus der Hochschullehrgangsleitung, der Studienprogrammleitung Weiterbildung sowie der Institutsleitung, über die Zulassung zu diesem Studienangebot der Weiterbildung.

Für den Fall, dass aus Platzgründen nicht alle Bewerber*innen zur Immatrikulation zugelassen werden können, werden im Dienst stehende Lehrpersonen, die bereits in einschlägigen Funktionen aktiv sind, vor im Dienst stehenden Lehrpersonen an Schulen der Sekundarstufe Allgemeinbildung und vor Lehrpersonen an Schulen der Primarstufe gereiht.

Der positive Abschluss dieses HLG gilt als Voraussetzung für die Zulassung zum „Hochschullehrgang Beratungslehrer*innen im Förderbereich sozio-emotionale Entwicklung“.

Studienwerbungen können von 23.4. bis 23.5.2021 über das Bewerbungsmanagement der PH Steiermark im Verwaltungssystem PH-Online durchgeführt werden. Bitte beachten Sie auch die Informationen des Anmeldeportals als auch im Curriculum. Allgemeine Informationen zu PH-Online und zum Bewerbungsmanagement stehen Ihnen hier auf unserer Service-Seite zur Verfügung: 

 

Zielgruppe

Zielgruppe

Der Hochschullehrgang wendet sich an Lehrpersonen, die am eigenen Standort ein Interventionskonzept konzipieren, implementieren und leben wollen, um im Falle von pädagogischen Ausnahmesituationen eine stabile Stütze für die betroffenen Kinder und Jugendlichen, deren soziales Umfeld und für den gesamten Standort sein zu können.

Abschluss / Studiendauer

Abschluss / Studiendauer

Abschluss
Hochschullehrgangszeugnis

Studiendauer 
4 Semester (Oktober 2021 bis April 2023), 17 Semesterwochenstunden
25 ECTS-Anrechnungspunkte

Curriculum

Curriculum

Das Curriculum finden Sie hier.

Institut für Elementar- und Primarpädagogik

Hochschullehrgangsleitung / Kontakt

Hochschullehrgangsleitung / Kontakt

Institut für Praxislehre und Praxisforschung

Prof. DI.in Ute Bergmoser

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Foto: M. Größler / PHSt